Die Arbeitshose von Thomas Bernhard
Thomas Bernhard und eine Arbeitshose, die unerwartet zum „Kulturgut“ avancierte. Ein simpler Stofffetzen, ja, aber mit einer Geschichte, die wohl nur in Österreich entstehen konnte – irgendwo zwischen Provinzposse und Weltliteratur.
Windel mit Sensoren
Digitale Babysitter – die nächste Generation: Windeln, die mehr als nur Flüssigkeit absorbieren? Willkommen in der Welt der "smarten" Babyprodukte. Ja, es gibt tatsächlich Windeln, die per Sensor den Urin analysieren und per App an die Eltern berichten, ob das Baby dehydriert oder gar erste Anz
Die Reiseapotheke der Kaiserin Elisabeth: Was ein kleiner Koffer über Schmerz, Medizin und den Tod in Genf erzählt
Im Sisi-Museum in der Wiener Hofburg ist die Reiseapotheke von Kaiserin Elisabeth erhalten: ein Lederkoffer mit Mullbinden, Hoffmannschen Tropfen, Zuckerln und einer Kokainspritze. Michael Wohlfahrt erklärt, warum dieses Objekt weniger Kuriosität als ein präzises Dokument der Medizingeschichte is
Die Stricknadel als Abtreibungsinstrument
Was hat eine Stricknadel mit Schwangerschaftsabbrüchen zu tun? Im Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch erklärt Christian Fiala, wie gefährlich verbotene Schwangerschaftsabbrüche waren – und wie sehr sich diese Gewalt in ganz gewöhnlichen Räumen abspielte.
Jacob Jordaens’ „Fest des Bohnenkönigs“
Ein rauschendes Fest, ein frisch gekrönter König, reichlich Wein und eine Gesellschaft, die sich ihrem Vergnügen hingibt: Jacob Jordaens’ Gemälde „Fest des Bohnenkönigs“ zeigt die Lust am geselligen Ausnahmezustand. Feierlaune, soziale Rollen und moralische Warnzeichen werden hier mitein
Fasching gegen Fastenzeit
Pieter Bruegel der Ältere ist bekannt für seine komplexen, detailreichen Gemälde, die den Alltag und das Leben seiner Zeit einfangen. Eines dieser Werke, Der Kampf zwischen Karneval und Fasten, das 1559 entstanden ist, nimmt uns mit in eine Welt voller Symbole, Widersprüche und menschlicher Zwä
Margit Dobronyi im: Wie 250.000 Fotos das jüdische Leben nach 1945 festhielten
Margit Dobronyi fotografierte die jüdische Gemeinde in Wien zwischen 1960 und 2000 über Jahrzehnte hinweg. Im Jüdischen Museum Wien werden ihre Bilder als Chronik eines Neuanfangs nach der Schoah lesbar.


