Bioarchäologie: Die Wahrheit liegt in den Knochen
War früher wirklich alles besser? Die Bioarchäologie liefert eine unbequeme Antwort, direkt aus den Knochen.
True Colors. Wiener Mode über vier Jahrhunderte
Die Kuratorin Michaela Lindinger zeigt, warum Modefarben nie bloß Dekor sind. Von weißer Kinderkleidung als Statussymbol bis zu „Mauve“ und einem neongelben Herrenanzug von 1968 erzählt die Modesammlung des Wien Museums Sozialgeschichte in Stoffen.
„Alles vergessen“ im Jüdischen Museum Wien
Vergessen ist kein bloßer Verlust, sondern Teil eines komplexen Zusammenspiels mit Erinnerung. Die Ausstellung „Alles vergessen“ im Jüdischen Museum Wien zeigt, wie Gesellschaften Vergangenheit speichern, verdrängen und neu entdecken – von der Waldheim-Affäre bis zum digitalen „Recht auf
Paul Kammerer: Der Wissenschaftskriminalfall der Jahrhundertwende
Die Geschichte des österreichischen Biologen Paul Kammerer (1880–1926) liest sich wie ein Krimi: Einst als "zweiter Darwin" gefeiert, endete sein Leben nach einem Fälschungsskandal im Suizid. Der Wissenschaftsjournalist Klaus Taschwer hat neue Spuren entdeckt.
Audio-Briefe lange vor WhatsApp: Das Projekt SONIME
Warum Audio-Briefe lange vor WhatsApp schon Beziehungen über Kontinente hinweg pflegten – und was ihre Erforschung über Migration, Technik und intime Nähe verrät. Die Kulturtechniken des Sprechens, Sammelns und Verbindens im Fokus von Eva Kapeller-Hallama.
Die Sieben Todsünden – Eine außergewöhnliche Reise
Was passiert, wenn man einen Kunsthistoriker aus seinem Museum hinaus und auf die Suche nach den sieben Todsünden in der echten Welt schickt? Wir haben es ausprobiert – und daraus ein 10-stündiges Hörbuch-Abenteuer gemacht.
Ägyptisches Totenbuch: Eine Gebrauchsanweisung fürs Jenseits
Im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek liegt ein sechs Meter langer Papyrus. Eine praktische Anleitung für eine riskante Reise ins Jenseits.
DAS Herzstichmesser und die Angst vor dem Scheintod
Im 19. Jahrhundert war nicht der Tod das größte Problem, sondern die Furcht, nur dafür gehalten zu werden. Das Herzstichmesser löste dieses Problem.
Der Klappsarg von Josef II.: Wie eine Sarg fast einen Bürgerkrieg auslöste
Ein wiederverwendbarer Sarg, gleiche Begräbnisse für alle und Sammelgräber statt Standesunterschieden: Erich Traxler vom Bestattungsmuseum erklärt, warum Josef II. mit seiner Reform von 1784 beinahe einen Bürgerkrieg auslöste.
Bestattungsmuseum Wien: Den Tod verstehen
Im Wiener Bestattungsmuseum geht es nicht nur um Klappsärge, Herzstichmesser und andere kuriose Objekte. Interessant ist vor allem, wie dort über eine Erfahrung gesprochen wird, die jeder kennt und doch kaum jemand erklären kann: den Tod.


