True Colors. Wiener Mode über vier Jahrhunderte
Die Kuratorin Michaela Lindinger zeigt, warum Modefarben nie bloß Dekor sind. Von weißer Kinderkleidung als Statussymbol bis zu „Mauve“ und einem neongelben Herrenanzug von 1968 erzählt die Modesammlung des Wien Museums Sozialgeschichte in Stoffen.
„Alles vergessen“ im Jüdischen Museum Wien
Die Ausstellung „Alles vergessen“, fragt, was Vergessen eigentlich bedeutet. Warum Vergessen nicht nur Verlust ist, sondern auch Macht, Verdrängung, Schutz und gesellschaftliche Auseinandersetzung, erzählte uns die Co-Kuratorin Daniela Pscheiden.
Paul Kammerer: Der Wissenschaftskriminalfall der Jahrhundertwende
Die Geschichte des österreichischen Biologen Paul Kammerer (1880–1926) liest sich wie ein Krimi: Einst als "zweiter Darwin" gefeiert, endete sein Leben nach einem Fälschungsskandal im Suizid. Der Wissenschaftsjournalist Klaus Taschwer hat neue Spuren entdeckt.
Audio-Briefe lange vor WhatsApp: Das Projekt SONIME
Warum Audio-Briefe lange vor WhatsApp schon Beziehungen über Kontinente hinweg pflegten – und was ihre Erforschung über Migration, Technik und intime Nähe verrät. Die Kulturtechniken des Sprechens, Sammelns und Verbindens im Fokus von Eva Kapeller-Hallama.
Die Sieben Todsünden – Eine außergewöhnliche Reise
Was passiert, wenn man einen Kunsthistoriker aus seinem Museum hinaus und auf die Suche nach den sieben Todsünden in der echten Welt schickt? Wir haben es ausprobiert – und daraus ein 10-stündiges Hörbuch-Abenteuer gemacht.
Felix Saltens „Wurstelprater“:Der Prater um 1900
Felix Saltens „Wurstelprater“ ist ein Spaziergang durch den Wiener Prater um 1900, einem Ort, der damals ein Spiegel der Gesellschaft war.
Der Morse-Telegraph: Mit einem Klick zur Globalisierung
Ein kleiner Apparat mit einer simplen Taste hat die Welt verändert. Das Jahr 1848. Die Welt ist groß, die Entfernungen scheinen unüberwindbar, und Informationen reisen so schnell wie ein Postschiff über den Atlantik. Zwei Wochen, um genau zu sein. Doch dann kommt der Morse-Telegraph ins Spiel un
Ein Dreirad für die Liebe
Fahrradfahren – eine Aktivität, die heute so selbstverständlich erscheint, war einst ein waghalsiges Unterfangen. Dabei war ein Dreirad eines der ersten dieser neuen Fortbewegungsmittel und auch gleichzeitig Heiratsvermittler auf Rädern.
Die Enigma: Ein Wunderwerk der Verschüssungskunst
Die Enigma war ein mechanisches Meisterwerk, das die Kunst der Verschlüsselung revolutionierte.Ihre Entzauberung legte den Grundstein für die Erfolge der Alliierten über Nazi-Deutschland.
Felix Kramer im Theatermuseum: Zwischen Austropop und Wienerlied
Felix Kramer mag keine Trends. Was alle machen, macht er nicht. Aus Prinzip. Wer mit ihm durchs Theatermuseum und die Austropop-Ausstellung spaziert, merkt schnell: Hier spricht einer, der weiß, was er will – auch wenn er es manchmal vielleicht selbst nicht ganz versteht.


