


Mit dem Investigativjournalist durchs Kunsthistorische Museum Wien
IM MUSEUM MIT … startet in dieser Folge mit Florian Klenk! Kathi Hirschmann spaziert mit dem Investigativjournalisten durchs Kunsthistorische Museum und schaut den Mumien tief in die Augen …
Jeden zweiten Freitag gibt’s ab sofort eine neue Folge unserer Serie IM MUSEUM MIT … hier in diesem Kanal zu hören. Stay tuned!
LINK ZUM PODCAST
Klenk+Reiter – Der FALTER-Podcast aus der Gerichtsmedizin:
https://www.falter.at/gerichtsmedizin

Wer mit Florian Klenk, Chefredakteur des Falter und bekannt für seinen investigativen Scharfsinn, ins Museum geht, kann sicher sein, dass kein kurioses Detail unbemerkt bleibt. So wird der gemeinsame Streifzug durch das Kunsthistorische Museum in Wien zu einem Abenteuer der besonderen Art, bei dem Meisterwerke und übersehene Fundstücke gleichermaßen ins Scheinwerferlicht rücken. Schon am Eingang im Hof stolpert Klenk über einen Sarkophag, der da wie ein dekorativer Unfall herumsteht, und im Untergeschoss entdeckt er ganz unvermittelt seine Liebe für mumifizierten Tiere der Antike: krokodilige Nilbewohner, präparierte Mäuse und eine Katzenmumie (deren Gesicht ihm überraschend vertraut vorkommt). Florian Klenk ist also kein gewöhnlicher Kunstliebhaber. Und das auch kein gewöhlicher Rundgang.
Was Farben über die Gesellschaft verraten.
In dieser Episode spricht Andreas mit der Kuratorin Michaela Lindinger über die kommende Modeausstellung zum Thema Farben im Wien Museum am Karlsplatz. Die Ausstellung ist ab dem Herbst 2026 zu sehen und widmet sich einer der Frage: Was bedeuten die Farben in der Kleidung und welche Emotionen sowie kulturellen Zuschreibungen tragen sie mit sich? Die Reise reicht von strahlend weiße Kinderkleidung als bürgerliches Statussymbol um 1880 bis zur ersten künstlichen Farbe „ mauve“, die durch Queen Victoria und Kaiserin Sisi zum großen Trend wurde.
Über Modegeschichte lässt sich kaum sprechen, ohne zugleich über gesellschaftliche Entwicklungen und das Bedürfnis nach Identität nachzudenken. Die Episode führt durch verschiedene Ebenen dieses Themas – von den Einflüssen der englischen Popkultur, die 1968 mit einem extrem schmalen, neongelben Anzug in Wien Fuß fasste, bis zu aktuellen Generationen, die Trends der 80er-Jahre als befreiten, individuellen Ausdruck jenseits alter Subkultur-Zwänge für sich nutzen.
Die Modesammlung im Wien Museum: https://www.wienmuseum.at/modesammlung
Coverfoto: Ballkleid, 1845/50 | Foto: Birgit und Peter Kainz, Wien Museum


