Dokumentationsarchiv Funk
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Das Dokumentationsarchiv Funk sammelt in Wien-Liesing, was von hundert Jahren Funk- und Radiogeschichte geblieben ist. Getragen wird es vom Internationalen Kuratorium QSL Collection, und seinen Beinamen verdankt es den QSL-Karten, mit denen Funkerinnen und Funker einander seit jeher eine gelungene Verbindung bestätigen. Dazu kommen Tondokumente, Filme, Fotos, Schriftgut, eine Bibliothek und Nachlässe zur Geschichte des Funkwesens und der elektronischen Medien. Das Haus arbeitet als Forschungsstelle, wer hierherkommt, meldet sich vorher an.
Im Museum war zweimal hier. Christoph Hubner und Paulina Petri führen ein Radioskop vor, einen Holzkasten mit Linse und Kurbel, mit dem in den 1920er-Jahren Bildstreifen aus der Programmzeitschrift an die Wohnzimmerwand projiziert wurden – Bilder zum Radio, lange vor dem Fernseher. Ein zweites Mal legt Hubner zwei Karten auf den Tisch, die wie Postkarten aussehen und keine sind: Anton Habsburg-Lothringen schickte je nach Anrede das Erzherzogs-Wappen zurück – oder ein schmuckloses Rufzeichen.
IM MUSEUM