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Objekte

Ein Objekt, eine Geschichte. Kuratorinnen und Kuratoren erzählen, was hinter den Dingen in Wiens Museen steckt – vom Klappsarg bis zur Bahnhofsuhr.

Zwei gelbe Filzsterne mit der Aufschrift „UNGEIMPFT“ neben beschrifteten Papierumschlägen in einer Vitrine des Hauses der Geschichte Österreich.
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April 25, 2023
hdgö

Vom Gericht ins Museum: zwei „Ungeimpft“-Sterne im Haus der Geschichte Österreich

Zwei gelbe Filzsterne mit der Aufschrift „Ungeimpft“ hätten nach dem Urteil vernichtet werden sollen. Stefan Benedik erklärt, warum das Haus der Geschichte Österreich sie stattdessen in die Vitrine geholt hat.

Der älteste datierte Papyrus mit arabischem Text, eine griechisch-arabische Empfangsbestätigung über 65 Schafe für die arabische Armee vom 25. April 643 n. Chr., aus der Papyrussammlung der Österreich
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April 20, 2023
Papyrusmuseum

Faktencheck für die Antike: Ein Datum im Papyrusmuseum korrigiert einen Bürgerkrieg

Ein Bauer bürgt für einen Häftling, in griechischer Sprache, auf einem Fetzen Papyrus. Erst das Tagesdatum macht die Urkunde brisant: Bernhard Palme zeigt im Papyrusmuseum, wie sie die antike Geschichtsschreibung widerlegt.

Blick in die Schausammlung „Hot Questions – Cold Storage“ im Architekturzentrum Wien mit Vitrinen, Modellen und Plänen aus der Sammlung.
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April 18, 2023
Az W

Warum nicht rosa? Zwei Barbie-Puppen im Architekturzentrum Wien

Eine Barbie mit rosa Planköcher, eine mit rosa-rotem Helm: Zwei Puppen eröffnen ein Kapitel der Schausammlung im Architekturzentrum Wien. Kuratorin Monika Platzer erklärt, warum sie mehr über den Beruf erzählen als über Spielzeug.

Blick in die Ausstellung „Atelier Bauhaus, Wien“ im Wien Museum MUSA mit Möbeln und Entwürfen aus dem Atelier von Friedl Dicker und Franz Singer.
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April 14, 2023
Wien Museum

Wohnen auf kleinstem Raum: das Diwanbett von Friedl Dicker und Franz Singer im MUSA

Ein Kasten mit bunten Gurten, der sich mit einem Handgriff in ein Bett verwandelt: Katharina Hövelmann erklärt, warum das Diwanbett aus dem Atelier von Friedl Dicker und Franz Singer mehr ist als eine frühe Platzsparlösung.

Durchsichtiger Arbeitsanzug aus dem Kernkraftwerk Zwentendorf mit der leuchtend gelben Feinripp-Unterwäsche darunter, 1975, im Technischen Museum Wien.
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April 12, 2023
TMW

Gelbe Unterwäsche aus Zwentendorf: Wie im Atomkraftwerk die Farbe schützt

Eine Schaufensterpuppe im Technischen Museum Wien trägt unter dem durchscheinenden Arbeitsanzug leuchtend gelbe Unterwäsche. Kurator Bernhard Schmidt erklärt, warum im Kernkraftwerk nicht das Material schützt, sondern die Farbe.

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January 24, 2023
Hermesvilla

Hermesvilla in Wien: die Lichtfee Peri als Selbstbild einer Kaiserin

In der Hermesvilla steht eine kaum beachtete Marmorfigur, die viel über Kaiserin Elisabeth verrät. Michaela Lindinger erklärt, warum die Lichtfee Peri mehr ist als Dekor: ein Selbstbild, das mit Elisabeths Haar, ihrer Reiselust und ihrer späten Lebensphase zu tun hat.

Ausstellungsansicht „GROW. Der Baum in der Kunst“ im Unteren Belvedere.
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November 18, 2022
Belvedere

Ein Herz im Wald: Daniel Fischers Diptychon im Unteren Belvedere

Ein gemalter Wald, in einen echten Wald gehängt und fotografiert: Karla Starecek zeigt in der Ausstellung „GROW“ im Unteren Belvedere ein Diptychon von Daniel Fischer, in dem die Natur ein Herz bekommt.

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October 22, 2022
Bestattungsmuseum Wien

Der Klappsarg von Josef II.: Wie ein Sarg fast einen Bürgerkrieg auslöste

Ein wiederverwendbarer Sarg, gleiche Begräbnisse für alle und Sammelgräber statt Standesunterschieden: Erich Traxler vom Bestattungsmuseum Wien erklärt, warum Josef II. mit seiner Reform von 1784 beinahe einen Bürgerkrieg auslöste.

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October 14, 2022
TMW

Windel mit Sensoren

Eine Windel mit Sensor analysiert den Urin und meldet der App der Eltern, ob das Baby genug getrunken hat. Kurator Christian Stadelmann zeigt im Technischen Museum Wien, wo Fürsorge in Überwachung kippt.

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September 16, 2022
Sisi Museum

Die Reiseapotheke der Kaiserin Elisabeth: Was ein kleiner Koffer über Schmerz, Medizin und den Tod in Genf erzählt

Im Sisi-Museum in der Wiener Hofburg liegt die Reiseapotheke von Kaiserin Elisabeth: ein Lederkoffer mit Mullbinden, Hoffmann’schen Tropfen, Zuckerln und einer Kokainspritze. Michael Wohlfahrt erklärt, warum das kein Kuriosum ist, sondern Medizingeschichte.

Gustav Klimts Gemälde „Nixen (Silberfische)“: zwei langgestreckte, schleierhafte Frauenfiguren gleiten durch dunkles Wasser.
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August 12, 2022
Albertina

Unter der Wasseroberfläche: Klimts Nixen (Silberfische) in der Albertina

Zwei Nixen, ein knappes Dutzend Silberfische und ein grüner Hintergrund, der ein Rätsel löste: Roderick Martin zeigt in der Albertina, warum dieses Klimt-Bild für die verlorenen Fakultätsbilder zentral wurde.

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July 23, 2022
TMW

Wie die Eisenbahn die Zeit normierte: eine historische Bahnhofsuhr im Technischen Museum Wien

Eine historische Bahnhofsuhr im Technischen Museum Wien erzählt von mehr als Uhrmacherei. Thomas Winkler zeigt, warum die Eisenbahn nicht nur die Mobilität veränderte, sondern auch die Zeit vereinheitlichte.

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June 5, 2022
Bestattungsmuseum Wien

Die Leichenstraßenbahn: Die letzte Reise durch Wien

Zwei schwarze Beiwagen, zwölf Türen, Platz für 24 Särge: Die Wiener Leichenstraßenbahn entstand aus der Not des Ersten Weltkriegs. An ihre stillen Fahrten erinnert heute ein Modell im Bestattungsmuseum Wien.

Das Achilleion auf Korfu, die Sommerresidenz der Kaiserin Elisabeth.
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May 23, 2022
Sisi Museum

Ein gekrönter Delfin im Futter: Kaiserin Elisabeths Korfu-Kleid im Sisi Museum

Ein helles Kleid mit einem gekrönten Delfin im Innenfutter: Kurator Michael Wohlfart zeigt im Sisi Museum, warum dieses Stück aus Elisabeths Korfu-Garderobe die Legende von der ewig schwarz gekleideten Kaiserin widerlegt.

Das Grillparzerzimmer im ehemaligen Hofkammerarchiv: historisches Direktionszimmer mit Aktenregalen und Stehpult, heute im Literaturmuseum der ÖNB.
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May 18, 2022
Literaturmuseum

Das Grillparzerzimmer: der Dichter als Archivdirektor im Literaturmuseum Wien

Das Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek sammelt Literatur ab 1900 – und sitzt im Amtszimmer eines Dichters des 19. Jahrhunderts. Bernhard Fetz über das Grillparzerzimmer und einen Klassiker, der lebendiger ist als sein Ruf.

Die Rückseite des Muziris-Papyrus mit griechischem Text, der die Verzollung einer Schiffsladung aus Indien abrechnet.
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May 4, 2022
Papyrusmuseum

Fast 140 Tonnen Pfeffer aus Indien: der Muziris-Papyrus im Papyrusmuseum

Ein Vertrag auf Papyrus listet Pfeffer, Elfenbein und eine Himalaya-Pflanze im Wert von sieben Millionen Sesterzen. Bernhard Palme zeigt im Papyrusmuseum, wie der Indienhandel Roms funktionierte.

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April 29, 2022
Bestattungsmuseum Wien

Das Herzstichmesser und die Angst vor dem Scheintod

Nicht der Tod war im 19. Jahrhundert die größte Zumutung, sondern die Furcht, bloß dafür gehalten zu werden. Das Herzstichmesser im Bestattungsmuseum Wien sollte diese Angst beenden – gegen Aufpreis, mit einem Stich ins Herz.

Der in der feministischen Zeitschrift „Orgon“ 1985 abgedruckte Spielplan des Brettspiels „Liebesdienste“ mit den roten Kärtchen, Sammlung Haus der Geschichte Österreich.
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April 25, 2022
hdgö

Liebesdienste: Ein feministisches Brettspiel im Haus der Geschichte Österreich

Ein Spielplan in Form des Weiblichkeitssymbols, rote Kärtchen mit Alltagssätzen: Marianna Nenning zeigt im Haus der Geschichte Österreich ein Brettspiel von 1985, bei dem Rollenbilder Felder kosten.

Objekte
April 20, 2022
Papyrusmuseum

Heiraten oder nicht? Ein über 2000 Jahre altes Liebesorakel aus dem Papyrusmuseum

Ein Papyruszettel vom 26. April 6 n. Chr. hält eine große Lebensfrage fest: Soll Asklepiades Tapetheus heiraten? Bernhard Palme zeigt im Papyrusmuseum, was dieses Losorakel über den Alltag im griechisch-römischen Ägypten verrät.

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April 18, 2022
hdgö

Das Ende von Fucking – eine Ortstafel mit Weltruhm

Die Ortstafel von Fucking hängt heute im Haus der Geschichte Österreich. Warum sich das oberösterreichische Dorf Ende 2020 in Fugging umbenannte und was der Spott aus dem Netz mit den Menschen vor Ort gemacht hat.

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April 14, 2022
Albertina

Auf der grünen Bank von Henri Lebasque

Eine knallgrüne Bank, ein kimonoartiges Gewand, dahinter nur ein Farbfleck: Henri Lebasque übersetzt in der Albertina die Unschärfe der Fotografie in Malerei.

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April 11, 2022
Hermesvilla

Ein melancholisches Selbstporträt in der Hermesvilla

Im Schlafzimmer der Hermesvilla steht eine Frauenfigur mit gesenktem Kopf und Olivenzweig: die Melancholia. Kaiserin Elisabeth soll sie selbst gekauft haben – als Spiegel ihrer Seele, sagt Kuratorin Michaela Lindinger.

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April 8, 2022
Literaturmuseum

Die Arbeitshose von Thomas Bernhard

Thomas Bernhard und eine Arbeitshose, die unerwartet zum „Kulturgut“ avancierte: ein Stofffetzen im Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek, mit einer Geschichte irgendwo zwischen Provinzposse und Weltliteratur.

Franz Xaver Messerschmidts Büste Herzog Alberts von Sachsen-Teschen, Bleifassung im Bayerischen Nationalmuseum.
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April 6, 2022
Albertina

Das elfte Kind eines Kurfürsten: Messerschmidts Büste in der Albertina

Im Vestibül der Albertina empfängt eine Marmorbüste, die ihrem Modell nicht schmeichelt. Kunstvermittler Roderick Martin erzählt, wie Herzog Albert von Sachsen-Teschen und Franz Xaver Messerschmidt zusammenfanden.

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April 4, 2022
Karikaturmuseum Krems

Verlassene Ehemänner von Manfred Deix

Manfred Deix’ Serie über verlassene Ehemänner im Karikaturmuseum Krems zeigt Männer nach dem Zusammenbruch ihrer Welt: mit einem Achterl und leerem Blick, in den Armen der Mutter, in trotziger Maßlosigkeit.

Vally Wieselthiers Keramikfigur „Flora“ von 1928: eine sitzende Frauenfigur aus rotem Scherben, mehrfarbig glasiert, mit aufgesetzten orangen Blüten.
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April 1, 2022
MAK

Flora im MAK: Vally Wieselthier, gefeiert wie ein Hollywoodstar

Eine kniende Frau, aus deren Körper Blüten wachsen: Anne-Katrin Rossberg zeigt im MAK, warum Vally Wieselthiers Keramikfigur „Flora“ ein Selbstporträt ist – und wie die Keramikerin von Wien aus New York eroberte.

Der silberne Pokal des „Wunderteams“ von Hugo Meisl im Haus der Geschichte Österreich, mit dem Einschussloch aus den Februarkämpfen 1934.
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March 30, 2022
hdgö

Ein Pokal mit Einschussloch: das Wunderteam im Haus der Geschichte Österreich

Silbern, bauchig, rund 30 Zentimeter hoch – und mitten durchschossen: Eva Meran zeigt im Haus der Geschichte Österreich eine Trophäe des Wunderteams, die in den Februarkämpfen 1934 im Karl-Marx-Hof getroffen wurde.

Damenspende eines Wiener Postballs um 1890: ein aufklappbarer Miniatur-Stadtbriefkasten aus braunem Leder aus dem Postarchiv des Technischen Museums Wien.
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March 28, 2022
TMW

Damenspenden vom Postball: Miniaturen aus dem Postarchiv des Technischen Museums Wien

Ein Briefkasten aus Leder, kaum größer als eine Streichholzschachtel: Mirko Herzog zeigt im Tiefspeicher des Technischen Museums Wien Ballspenden und Tanzkarten – und erklärt, warum sie keine gute alte Zeit belegen.

Amedeo Modiglianis Gemälde „Weiblicher Halbakt“ von 1918, eine junge Frau im Hemd mit geneigtem Kopf.
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March 23, 2022
Albertina

Maske und Renaissance: Modiglianis „Weiblicher Halbakt“ in der Albertina

Eine Frau auf der Bettkante, das Laken hastig vorgezogen: Kunstvermittlerin Francesca Liva erzählt, warum Amedeo Modiglianis „Weiblicher Halbakt“ von 1918 in der Albertina anders ausfällt als seine Pariser Akte.

Objekte
March 18, 2022
Papyrusmuseum

Ägyptisches Totenbuch: Eine Gebrauchsanweisung fürs Jenseits

Im Papyrusmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek liegt ein sechs Meter langer Papyrus. Eine praktische Anleitung für eine riskante Reise ins Jenseits.

Historischer österreichischer Handwebstuhl mit Jacquard-Aufsatz und Lochkartenkette aus dem späten 19. Jahrhundert.
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March 14, 2022
Bezirksmuseum Neubau

Der Vorläufer des Computers: Zwei Webstühle im Bezirksmuseum Neubau

Ein Jacquard-Webstuhl von 1870 mit umlaufenden Lochkarten und daneben ein Bandwebstuhl, an dem jemand 14 Stunden täglich saß: Monika Grußmann erzählt, was die beiden Maschinen über den Spittelberg verraten.

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March 11, 2022
JMW

Margit Dobronyi: Wie 250.000 Fotos das jüdische Leben nach 1945 festhielten

Margit Dobronyi fotografierte die jüdische Gemeinde in Wien zwischen 1960 und 2000. Im Jüdischen Museum Wien werden ihre Bilder als Chronik eines Neuanfangs nach der Schoah lesbar.

Claude Monets Gemälde „Der Seerosenteich“: Seerosen und Spiegelungen in bewegten Blau-, Grün- und Rosatönen.
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March 9, 2022
Albertina

Monets Seerosenteich in der Albertina: Wie die Fotografie die Malerei befreite

Kunstvermittlerin Aline Panajotov steht in der Albertina vor Claude Monets „Der Seerosenteich“ – einem Bild, in dem fast alles Spiegelung ist. Warum ausgerechnet die Erfindung der Fotografie die Maler ins Freie trieb.

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March 7, 2022
KHM Wien

Fasching gegen Fastenzeit

Pieter Bruegels „Der Kampf zwischen Karneval und Fasten“ von 1559 hängt im Kunsthistorischen Museum Wien. Kunstvermittler Daniel Uchtmann liest darin den Streit zweier Lebensprinzipien – und eine Enzyklopädie menschlicher Zwänge.

Gemälde „Triumph des Bacchus“ von Michaelina Wautier: ausgelassener Festzug mit dem Weingott, Mänaden und Satyrn.
Objekte
February 18, 2022
KHM Wien

Nackte Männer, gemalt von einer Frau: Michaelina Wautier im Kunsthistorischen Museum

Im Rubenssaal des Kunsthistorischen Museums Wien hängt ein Bacchanal voller Männerakte – gemalt von Michaelina Wautier. Magdalena Ölzant erklärt, warum man einer Frau dieses Bild jahrhundertelang nicht zutraute.

Das geöffnete Orchestrion „Continental-Orchester“ von Hofmann & Czerny (Wien, 1909–1910) mit Stiftwalze, Klavier, Becken, Trommel und Triangel im Holzkasten.
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February 16, 2022
TMW

Ein Orchester im Kasten: das Continental-Orchester im Technischen Museum Wien

Ein unscheinbarer Holzkasten im Technischen Museum Wien spielt Klavier, Trommel und Triangel zugleich. Caroline Haas zeigt, wie das Continental-Orchester mit einer Münze und einem Eisengewicht ganze Wirtshäuser beschallte.

Die goldene Saliera von Benvenuto Cellini mit den liegenden Figuren von Meer und Erde.
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February 9, 2022
KHM Wien

Vier Kilo Gold aus 1000 Münzen: Cellinis Saliera im Kunsthistorischen Museum

Ein Salzfass aus massivem Gold, geschmolzen aus den Münzen eines Königs: Daniel Uchtmann erklärt, warum Cellinis Saliera in der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums Wien ein Abbild der ganzen Welt ist.

Die Daguerreotypie-Kamera von Susse Frères aus dem Jahr 1839, ein hölzerner Schiebekasten mit Messingobjektiv.
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February 8, 2022
WestLicht

Die erste Kamera der Welt: der Susse Frères Daguerréotype im WestLicht

Ein Holzkasten von 1839, vermutlich das einzige erhaltene Exemplar: Peter Coeln zeigt im Kameramuseum WestLicht die erste kommerziell hergestellte Kamera der Welt – und fotografiert bis heute mit ihr.

Die beschädigte Wohnungstür aus der Krummbaumgasse 1 mit den Spuren des gewaltsamen Einbruchsversuchs in die Sammelwohnung, ausgestellt im Bezirksmuseum Leopoldstadt.
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February 7, 2022
Bezirksmuseum Leopoldstadt

Spuren einer Hacke im Holz: die Tür einer Sammelwohnung im Bezirksmuseum Leopoldstadt

Aus der Krummbaumgasse 1 stammt eine Wohnungstür mit Einbruchsspuren. Georg Friedler zeigt im Bezirksmuseum Leopoldstadt, was sie über die Sammelwohnungen der NS-Zeit im zweiten Bezirk erzählt.

Historische Aufnahme einer Brieftaube mit der von Julius Neubronner patentierten Miniaturkamera vor der Brust.
Objekte
February 4, 2022
WestLicht

Die erste Drohne war eine Taube: die Brieftaubenkamera im WestLicht

Eine 53 Gramm leichte Kamera, geschnallt auf eine Brieftaube: Peter Coeln zeigt im WestLicht einen der seltensten Apparate der Fotogeschichte – Luftaufklärung des Ersten Weltkriegs mit Zeitauslöser.

Der ausgefüllte Fragebogen der Reichskammer der bildenden Künste von Richard Teschner aus dem Jahr 1938.
Objekte
February 3, 2022
Wien Museum

Ein Formular als Berufsverbot: der Fragebogen von Richard Teschner im Wien Museum

Ohne Mitgliedschaft in der Reichskammer der bildenden Künste kein Beruf: Kuratorin Ingrid Holzschuh zeigt im Wien Museum MUSA ein vorgedrucktes Blatt Papier, das über Existenzen entschied – den Fragebogen des Künstlers Richard Teschner.

Marianne von Werefkins Gemälde „Le rôdeur de nuit“: ein Wolf schleicht nachts über einen Weg durch verschneiten Wald, der Himmel in farbigen Streifen unter einem Stern.
Objekte
February 2, 2022
Albertina

Ein Wolf im Schnee: Marianne von Werefkins „Nächtlicher Herumtreiber“ in der Albertina

Ein Wolf, ein Stern, Schnee in unwirklichen Farben: Kunstvermittlerin Francesca Liva liest Marianne von Werefkins nächtliches Winterbild in der Albertina als Selbstporträt einer Malerin, die noch einmal neu anfangen musste.

Das Split-Scimitar-Winglet einer Boeing 737-800 des oberösterreichischen Herstellers FACC aus der Sammlung des Technischen Museums Wien, mit nach oben und nach unten weisender Spitze.
Objekte
February 1, 2022
TMW

Ein Winglet im Technischen Museum Wien: Wie Flugzeuge wieder zu Vögeln werden

Eine aufgebogene Flügelspitze unter der Kuppel des Technischen Museums Wien: Christian Klösch erklärt, warum Winglets Treibstoff sparen – und warum der Umwelt das trotzdem wenig hilft.

Die Außenfassade des Amerlinghauses in der Stiftgasse am Spittelberg.
Objekte
January 31, 2022
Bezirksmuseum Neubau

Ein Haus, das nicht fallen sollte: das Amerlinghaus und das Bezirksmuseum Neubau

Ein besetztes Biedermeierhaus am Spittelberg, ein Weinstock im Hof und eine Auflage der Stadt Wien: Monika Grußmann erzählt, warum das Bezirksmuseum Neubau das kleinste Wiens ist.

Ausstellungsplakat „Auf Linie. NS-Kunstpolitik in Wien“ mit einer historischen Fotografie von 1939, die Wilhelm Frass bei der Arbeit an seiner Gipsskulptur „Die Ostmark“ zeigt.
Objekte
January 28, 2022
Wien Museum

„Die Ostmark“ von Wilhelm Frass: eine zersägte NS-Skulptur im Wien Museum MUSA

Drei Meter hoch, in drei Teile zersägt, in Transportkisten gezeigt: Kunsthistorikerin Sabine Plakolm-Forsthuber über die Gipsskulptur „Die Ostmark“ im Wien Museum MUSA.

Verschiedene Feuchtpräparate in Glaszylindern in der pathologisch-anatomischen Sammlung im Narrenturm.
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January 27, 2022
NHM Wien

Situs inversus: ein spiegelverkehrter Oberkörper im Narrenturm

Ein Meter hohes Glas, darin ein menschlicher Oberkörper: Eduard Winter zeigt in der Pathologisch-anatomischen Sammlung im Narrenturm ein Präparat, bei dem Herz, Leber und Magen auf der falschen Seite liegen – und der Mensch trotzdem gesund war.

Vergoldeter Schiffsautomat von Hans Schlottheim um 1585, Schwesterstück im British Museum.
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January 25, 2022
KHM Wien

Ein Automat, der schießt: das goldene Schiff Rudolfs II. im Kunsthistorischen Museum Wien

In der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museum Wien steht ein goldenes Schiff von 1585. Daniel Uchtmann erklärt, warum die eigentliche Kunst daran unsichtbar ist – und wie der Automat die kaiserliche Tafel überrumpelte.

Historische Aufnahme eines Zuges der Kahlenberger Zahnradbahn in der Station Grinzing.
Objekte
January 24, 2022
Bezirksmuseum Döbling

Die Ruckerlbahn auf den Kahlenberg: ein Zugmodell im Bezirksmuseum Döbling

Ein Modell hinter Glas erinnert an die Dampfzahnradbahn auf den Kahlenberg. Brigitte Kolin zeigt im Bezirksmuseum Döbling, warum die Wiener sie Ruckerlbahn nannten – und warum sie nach knapp 50 Jahren verschwand.

Bemalte Porzellanfigur eines Dudelsackpfeifers aus der Wiener Porzellanmanufaktur, um 1760, Wien Museum.
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January 19, 2022
MAK

Beschleunigungshacker und Weltbewegerin: Berufe der Zukunft im MAK

Kleine 3D-gedruckte Figuren im MAK Design Lab üben Berufe aus, die es noch nicht gibt. Janina Falkner erzählt, wie Schüler:innen und Künstlerinnen sie erfunden haben – und was daneben Porzellanfiguren des 18. Jahrhunderts zu suchen haben.

Mikroskopaufnahme des im Zwei-Photonen-Verfahren gedruckten Nano-Modells des Stephansdoms im Maßstab 1:300.000 aus dem Technischen Museum Wien.
Objekte
January 18, 2022
TMW

Kleiner als ein Staubkorn: der Stephansdom aus dem 3D-Drucker im Technischen Museum Wien

Im Technischen Museum Wien steht ein Modell des Stephansdoms im Maßstab 1 zu 300.000. Hubert Weitensfelder erklärt ein Objekt, das man beim besten Willen nicht sehen kann – und das ein Staubkorn beschädigen würde.

Hölzerne Purim-Ratsche (Gragger) aus Osteuropa, um 1900, aus der Sammlung des ersten Jüdischen Museums Wien.
Objekte
January 13, 2022
JMW

Die Purim-Ratsche im Jüdischen Museum Wien: Lärm gegen den Namen des Bösen

Im Schaudepot des Jüdischen Museums Wien liegt ein Holzinstrument, das fast alle für eine Osterratsche halten. Hannah Landsmann erklärt, warum es eine Purim-Ratsche ist – und was sie der Nachbarvitrine zu sagen hätte.

Ein EMI-Mikrofon vom Typ RM-1B aus den 1930er-Jahren.
Objekte
January 12, 2022
hdgö

Hitlers Mikrofon im Haus der Geschichte Österreich: Aura unter Glas

Ein Mikrofonkorb, in den Adolf Hitler 1938 in Linz gesprochen haben soll: Laura Langeder vom Haus der Geschichte Österreich erklärt, warum das Museum das Objekt bewusst unspektakulär zeigte.

Objekte
January 11, 2022
TMW

Die Enigma: Ein Wunderwerk der Verschlüsselungskunst

Die Enigma im Technischen Museum Wien sieht aus wie eine Schreibmaschine und galt den Deutschen als unknackbar. Dass polnische und britische Mathematiker ihren Code dennoch brachen, legte den Grundstein für die Erfolge der Alliierten.

Die verwitterte Sandsteinrosette vom 1965 abgerissenen Wiener Nordbahnhof im Innenhof des Bezirksmuseums Leopoldstadt.
Objekte
January 10, 2022
Bezirksmuseum Leopoldstadt

Die Rosette vom Nordbahnhof: ein Prachtbau im Bezirksmuseum Leopoldstadt

Sie sieht aus wie das Fenster einer gotischen Kirche, gehörte aber zum prächtigsten Bahnhof seiner Zeit: Georg Friedler zeigt im Bezirksmuseum Leopoldstadt eine Sandsteinrosette vom Wiener Nordbahnhof.

Objekte
January 6, 2022
KHM Wien

Jacob Jordaens’ „Fest des Bohnenkönigs“

Jacob Jordaens’ „Fest des Bohnenkönigs“ im Kunsthistorischen Museum Wien zeigt einen flämischen Dreikönigsbrauch: ein Fest, das mit Rangordnungen spielt – und im Hintergrund eine lateinische Warnung vor dem Rausch trägt.

Der Clown Jango Edwards bei einem Auftritt beim Festival of Fools in Amsterdam 1984.
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January 5, 2022
Circus- & Clownmuseum

Kopfüber ins Glas Wasser: das Clownkostüm von Jango Edwards im Circus- & Clownmuseum

Ein weißes Tangahöschen mit Glitzerstern, Flügelchen, Badehaube: Andreas Swatosch zeigt im Circus- & Clownmuseum das Kostüm, in dem Jango Edwards kopfüber in ein Glas Wasser sprang.

Eine weiße, korallenartig verästelte Eisenblüte (Aragonit) im Naturhistorischen Museum Wien.
Objekte
January 3, 2022
NHM Wien

Die Eisenblüte: acht Kilo Kalk vom Erzberg im Naturhistorischen Museum Wien

Weiß, verästelt, zerbrechlich wie Schnee und trotzdem seit Jahrhunderten heil: Vera Hammer zeigt im Naturhistorischen Museum Wien die Eisenblüte vom steirischen Erzberg – und erzählt, wie sie nach Wien kam.

Der uhrwerksbetriebene Himmelsglobus von Daniel Scheyrer im Globenmuseum Wien.
Objekte
December 31, 2021
Globenmuseum der ÖNB

Ein Uhrwerk im Sternenhimmel: der drehbare Himmelsglobus im Globenmuseum

Eine goldene Kugel von 1624, angetrieben von einem Uhrwerk: Jan Mokre zeigt im Globenmuseum der ÖNB einen Himmelsglobus, dessen Sternenkarte schon veraltet war, als er gebaut wurde.

Pieter Bruegels Gemälde „Jäger im Schnee“: Jäger mit Hunden kehren über einen verschneiten Hügel ins Tal zurück.
Objekte
December 30, 2021
KHM Wien

Die Jäger im Schnee: Bruegels Winter im Kunsthistorischen Museum Wien

Ein stillstehendes Mühlrad, Eiszapfen, Kinder auf dem Eis: Rotraut Krall führt durch Pieter Bruegels „Jäger im Schnee“ in der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums Wien – ein Bild, dessen Kälte bis in den Saal reicht.

Seitenansicht der schwarzen, restaurierten Dampflokomotive 12.10 der Reihe 214 in der Ausstellung des Technischen Museums Wien.
Objekte
December 29, 2021
TMW

Die 1210: Warum die schwerste Dampflok im Technischen Museum Wien zu spät kam

138 Tonnen schwer und trotzdem überholt: Thomas Winkler erklärt, warum die Dampflokomotive 1210 im Technischen Museum Wien den Höhepunkt einer Industrie markiert – und nur 20 Jahre fuhr.

Blick in den Schausammlungsraum Empire Biedermeier des MAK, den Jenny Holzer in der kirschroten Farbe des Biedermeier-Kanapees gestalten ließ.
Objekte
December 27, 2021
MAK

Kirschrot unter den Nägeln: ein Biedermeier-Kanapee im MAK

Ein Restaurator fand unter alten Möbelnägeln Reste einer kirschroten Ripsbespannung – und Jenny Holzer machte daraus die Farbe eines ganzen Raums. Janina Falkner über ein Biedermeier-Kanapee im MAK und die Politik des Innenraums.

Objekte
December 26, 2021
JMW

Der Weihnachtsbaum von Fanny von Arnstein

Der erste dokumentierte Weihnachtsbaum Wiens stand 1814 im Palais der Fanny von Arnstein – notiert von Metternichs Geheimpolizei. Eine Geschichte über Salons, Zuwanderung und einen Brauch, den das Jüdische Museum Wien nacherzählt.

Albrecht Altdorfers Gemälde „Geburt Christi“ mit der nächtlichen Szene in einer verfallenen Ruine.
Objekte
December 25, 2021
KHM Wien

Schnee zu Weihnachten: Altdorfers „Geburt Christi“ im Kunsthistorischen Museum

Ein Bild von 44,5 mal 36 Zentimetern, in dem es schneit, friert und leuchtet: Daniel Uchtmann führt durch Albrecht Altdorfers „Geburt Christi“ im Kunsthistorischen Museum Wien – eine der frühesten Schneedarstellungen der Malerei.

Blick in den Dauerausstellungsraum mit Schwerpunkt Theater und Musik im Bezirksmuseum Josefstadt, in dem der Bösendorfer-Flügel aus dem Besitz Franz von Suppès steht.
Objekte
December 20, 2021
Bezirksmuseum Josefstadt

Ein Bösendorfer für Franz von Suppè: der Flügel im Bezirksmuseum Josefstadt

Ein Flügel aus dem Besitz von Franz von Suppè steht im ersten Stock des Bezirksmuseums Josefstadt. Maria Ettl erzählt, warum die Firma Bösendorfer und der Komponist einander im kleinsten Wiener Bezirk begegneten.

Titelseite der englischen Ausgabe von Sigmund Freuds „Totem and Taboo“ aus dem Jahr 1919.
Objekte
December 16, 2021
Sigmund Freud Museum

Ein Buch wie ein Bauhaus-Plakat: „Totem und Tabu“ im Sigmund Freud Museum

In der Berggasse 19 ist von Freuds Einrichtung nichts geblieben. Daniela Finzi zeigt stattdessen eine Vitrine mit Büchern – darunter eine Ausgabe von „Totem und Tabu“, die aussieht wie ein Plakat aus der Bauhauszeit.

Die Tierkostüme der Pressekonferenz der Tiere von 1984 – Schwarzstorch, Auhirsch und Eisvogel – in der Schausammlung Energie des Technischen Museums Wien.
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December 15, 2021
TMW

Der Auhirsch von Hainburg: drei Tierkostüme im Technischen Museum Wien

Ein Schwarzstorch, ein Rothirsch und ein Eisvogel aus Pappmaché stehen im Technischen Museum Wien mitten in der Schausammlung Energie. Bernhard Schmidt, Kurator für Energie, erzählt, wie diese Kostüme 1984 halfen, das Donaukraftwerk bei Hainburg zu verhindern.

Die Blindwühle Atretochoana eiselti, ein wurmförmiges, lungenloses Amphib.
Objekte
December 14, 2021
NHM Wien

Kein Wurm, keine Schlange: Eiselts Blindwühle im Naturhistorischen Museum Wien

Sie sieht aus wie ein zu groß geratener Regenwurm und gilt als eines der skurrilsten Tiere der Welt: Georg Gassner erklärt, was hinter der Blindwühle im Naturhistorischen Museum Wien steckt.

Blick in die Dauerausstellung des Bezirksmuseums Leopoldstadt, links das mannshohe Riesenrad-Modell aus abgebrannten Zündhölzern.
Objekte
December 13, 2021
Bezirksmuseum Leopoldstadt

Aus Verzweiflung gebaut: das Riesenrad aus Zündhölzern im Bezirksmuseum Leopoldstadt

Ein arbeitsloser Maurergeselle baute in den 1930er-Jahren ein mannshohes Riesenrad aus abgebrannten Zündhölzern. Georg Friedler zeigt im Bezirksmuseum Leopoldstadt ein Kunstwerk, das nie eines sein wollte.

Historische Aufnahme des Lagergeländes des KZ Flossenbürg aus dem Jahr 1940, in dem Bruno Furch ab Juli 1944 inhaftiert war.
Objekte
December 10, 2021
DÖW

„Flossenbürg, Heiliger Abend“: eine Tuschezeichnung von Bruno Furch im DÖW

Ein Christbaum, ein Galgen, 10.000 Zuseher: Ursula Schwarz zeigt im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes eine kleine Tuschezeichnung, die der Häftling Bruno Furch 1944 im KZ Flossenbürg festhielt.

Ausstellungsansicht der Sammlungspräsentation „Avantgarde und Gegenwart“ im Belvedere 21, in der Ventzislavovas Video gezeigt wurde.
Objekte
December 9, 2021
Belvedere

Die Geister des Faschismus vertreiben: ein Film von Borjana Ventzislavova im Belvedere 21

Fünf Darstellerinnen, eine Zitrone mit Nadel und der Balkon der Hofburg: Kunstvermittlerin Katja Stecher über Borjana Ventzislavovas Video „Und der Himmel klärt sich auf (Magic Resistance)“ im Belvedere 21.

Schülerinnen und Schüler mit Protestschildern beim Klimastreik von Fridays for Future am Wiener Heldenplatz, März 2019.
Objekte
December 8, 2021
hdgö

Vom Heldenplatz an die Wand: Protestschilder im Haus der Geschichte Österreich

Ein Schild von der Pride, Transparente von Fridays for Future: An einer Wand im Haus der Geschichte Österreich hängen Objekte, die tags zuvor noch in Verwendung waren. Direktorin Monika Sommer über das Sammeln am Puls der Zeit.

Zwei Kabinen des Paternoster-Umlaufaufzugs mit Rahmen und Verblendungen aus der Sammlung des Technischen Museums Wien.
Objekte
December 7, 2021
TMW

Ein Aufzug, der nicht abstürzen kann: der Paternoster im Technischen Museum Wien

Zwei orangefarbene Kabinen ohne Türen, still montiert im Technischen Museum Wien: Peter Payer erzählt, warum ein Paternoster nicht abstürzen kann, trotzdem verboten wurde – und in Wien noch sieben Mal in Betrieb ist.

Der originalgetreu ins Bezirksmuseum Penzing übertragene Greißlerladen der späten 1960er-Jahre mit Regalen voller Dosen, Waage und Ladentisch.
Objekte
December 6, 2021
Bezirksmuseum Penzing

Echtes Brot in einem falschen Laden: der Greißler im Bezirksmuseum Penzing

Ein Greißlerladen der späten 1960er-Jahre, eins zu eins ins Bezirksmuseum Penzing übersiedelt: Andreas Maurer zeigt Regale voller leerer Dosen, ein echtes Brot – und erklärt, warum das Petroleumfass heute wieder aktuell ist.

Die Mitteltafel des Babenberger Stammbaums von Hans Part im Stift Klosterneuburg.
Objekte
December 3, 2021
Stift Klosterneuburg

Acht Meter Familiengeschichte: der Babenberger Stammbaum im Stift Klosterneuburg

Ein Bild, das kaum in den Raum passt und ihn nie wieder verlassen wird: Wolfgang Christian Huber zeigt im Stift Klosterneuburg, warum kein einziges Gesicht auf dem Babenberger Stammbaum echt ist.

Objekte
December 2, 2021
MUVS

Gynodate: Ein Wecker, der verhütet

Ein Wecker mit römischen Ziffern, der mehr anzeigt als die Uhrzeit: Die Gynodate im Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch berechnete den weiblichen Zyklus rein mechanisch – eine Verhütungs-App aus Zahnrädern.

Objekte
December 1, 2021
TMW

Der Morse-Telegraph: Mit einem Klick zur Globalisierung

Ein Apparat mit einer einzigen Taste, ein Punkt, ein Strich: Der Morse-Telegraph im Technischen Museum Wien verkürzte den Weg einer Nachricht über den Atlantik von zwei Wochen auf wenige Minuten.

Eine römische Zwiebelknopffibel aus Bronze mit grüner Patina.
Objekte
November 30, 2021
NHM Wien

Die Fibel und der Scheiterhaufen: Experimentalarchäologie am Naturhistorischen Museum

An einer römischen Fibel klebten Textilreste – Karina Grömer wollte wissen, wie sie dorthin kamen. Für die Antwort baute die Prähistorikerin des Naturhistorischen Museums Wien einen Scheiterhaufen und opferte ihre eigenen Haare.

Historische Fotografie von August Stauda (um 1900): das Eckhaus Neulerchenfelder Straße 22 / Brunnengasse 50 in Ottakring – der Standort, an dem bis 1871 der Kaiser-Josephs-Brunnen stand.
Objekte
November 29, 2021
Bezirksmuseum Ottakring

Wasser vom Kaiser: der Brunnen, der dem Brunnenmarkt den Namen gab

Ein Modell im Bezirksmuseum Ottakring zeigt einen Auslaufbrunnen, den es längst nicht mehr gibt. Jochen Müller erzählt von Steuergrenzen, Schankkonzessionen und einem Kaiser, der nach einem Großbrand Wasser springen ließ.

Ausstellungsansicht der Sammlungspräsentation „Avantgarde und Gegenwart“ im Belvedere 21.
Objekte
November 26, 2021
Belvedere

Eine unbekannte Avantgarde: Anna Artakers Gruppenbilder im Belvedere 21

Zehn Gruppenfotos der Avantgarde, auf jedem genau eine Frau: Katja Stecher erklärt im Belvedere 21, wie Anna Artaker in „Unbekannte Avantgarde“ die übersehenen Künstlerinnen zurück ins Bild holt.

Objekte
November 25, 2021
TMW

Ein Dreirad für die Liebe

Fahrradfahren war im 19. Jahrhundert ein waghalsiges Unterfangen. Das doppelsitzige Dreirad von 1890 im Technischen Museum Wien gehörte zu den ersten dieser neuen Fortbewegungsmittel – und war ein Heiratsvermittler auf Rädern.

Die Filmemacherin Lizzie Borden bei einem Publikumsgespräch zu „Born in Flames“ im Roxie Theater.
Objekte
November 24, 2021
Filmmuseum

„That’s me, Lizzie Borden“: ein Autogramm in der Bibliothek des Filmmuseums

In der Bibliothek des Österreichischen Filmmuseums steht eine handschriftliche Widmung am Rand einer Zeitschrift von 1988. Elisabeth Streit erzählt, wie sie die Filmemacherin Lizzie Borden zum Schreiben brachte.

Die Datenseite eines österreichischen Reisepasses von 2024 mit dem Feld für den Geschlechtseintrag.
Objekte
November 23, 2021
hdgö

Ein X im Reisepass: Alex Jürgens Dokument im Haus der Geschichte Österreich

Ein rotes Heft mit einem X statt M oder F: Stefan Benedik erklärt, warum der erste intergeschlechtliche Reisepass Österreichs im Haus der Geschichte Österreich liegt – und warum er nur ein Etappensieg ist.

Blick in die Ausstellung »… Vor Schand und Noth gerettet«?! über Findelhaus und Gebäranstalt der Alser Vorstadt im Bezirksmuseum Josefstadt, 2021.
Objekte
November 22, 2021
Bezirksmuseum Josefstadt

Ein Zettel wie Backpapier: das Schutzpockenimpfzeugnis im Bezirksmuseum Josefstadt

Ein zerfleddertes Blatt Papier von 1901 landet im Sommer 2021 im Bezirksmuseum Josefstadt. Maria Ettl und Anna Jungmayr erzählen, warum Wiener Findelkinder einmal Impfstofflieferant:innen waren.

Sigmund Freuds Wartezimmer in der Berggasse 19 mit den originalen Möbeln.
Objekte
November 19, 2021
Sigmund Freud Museum

Eine Tapete, die es nie gab: das Wartezimmer im Sigmund Freud Museum

Originalmöbel, falsche Streifen, ein einziges historisches Foto: Daniela Finzi führt im Sigmund Freud Museum durch einen Raum, der zugleich Rekonstruktion und Lehrstück über die Unzuverlässigkeit von Erinnerung ist.

Fossiler Schädel des Lungenfischs Tellerodus sturii vom Polzberg bei Lunz am See, Obertrias, mit Kiefer- und Zahnplatten.
Objekte
November 18, 2021
NHM Wien

Das Alien von Lunz am See: ein Lungenfisch-Schädel im Naturhistorischen Museum Wien

Ein knochiges Etwas im Stein, 233 Millionen Jahre alt: Alexander Lukeneder zeigt im Naturhistorischen Museum Wien den Schädel eines Lungenfischs aus Lunz am See – und erklärt, warum er von einer Klimakatastrophe erzählt.

Das Perpetuum mobile von David E. H. Jones, ein sich drehendes Rad im Glaskasten, im Technischen Museum Wien.
Objekte
November 16, 2021
TMW

Ein Rad, das nie stehen bleiben soll: das Perpetuum mobile im Technischen Museum Wien

In der Eingangshalle des Technischen Museums Wien dreht sich ein Rad im Glaskasten, das laut Physik längst stehen müsste. Kustodin Ingrid Prucha erklärt, warum das Haus ausgerechnet ein unmögliches Gerät an den Anfang stellt.

Das Grabmal der Schauspielerin Dorothea Neff auf dem Wiener Zentralfriedhof.
Objekte
November 15, 2021
Bezirksmuseum Wieden

Aus dem Schutt gerettet: die Totenmaske der Dorothea Neff im Bezirksmuseum Wieden

Ein Gipsabguss im Müll einer Wohnungsräumung, ein Keller voll Staub und eine Restaurierung um 1000 Euro: Philipp Maurer zeigt im Bezirksmuseum Wieden die Totenmaske einer Schauspielerin, die im Krieg ein Leben rettete.

Albrecht Dürers Gemälde Kaiser Maximilians I. mit Granatapfel in der Hand.
Objekte
May 28, 2021
KHM Wien

Ein Kaiser ohne Krone: Dürers Maximilian I. im Kunsthistorischen Museum Wien

Kein Zepter, keine Rüstung, nur ein aufgesprungener Granatapfel: Daniel Uchtmann zeigt Albrecht Dürers Porträt Kaiser Maximilians I. im Kunsthistorischen Museum Wien – das erste offizielle Staatsporträt eines Monarchen.

Fossiler Zahn eines Megalodon aus dem Miozän, aufgenommen von der Zungenseite.
Objekte
May 27, 2021
NHM Wien

Der größte Hai, der je gelebt hat: Megalodon-Zähne im Naturhistorischen Museum Wien

Ein Zahn, so groß wie eine Handfläche, 14 Millionen Jahre alt und gefunden im Wiener Becken: Iris Feichtinger zeigt im Naturhistorischen Museum Wien, was vom größten Hai der Erdgeschichte geblieben ist.

Objekte
May 26, 2021
TMW

Die Barbie-Forscherin: Ein Klischee in Pink

Eine Forscherin-Barbie im Technischen Museum Wien sortiert Schuhe und mixt Make-up, statt zu experimentieren. Kuratorin Ana Daldon zeigt in der Ausstellung „Wem gehört Pink?“, wie Gender-Marketing funktioniert.

Blick in den Saal „Ein Dorf in den Bergen“ der Schausammlung des Weltmuseums Wien, in dem Hit Man Gurungs Gemälde hängt.
Objekte
May 25, 2021
Weltmuseum Wien

Ein Sarg aus Reisepässen: Hit Man Gurungs Bild im Weltmuseum Wien

Der Saal „Ein Dorf in den Bergen“ im Weltmuseum Wien zeigt Tempel, Almen und Feuerstelle. Kurator Christian Schicklgruber hat ihm ein Gemälde gegenübergestellt, das von Arbeitsmigration und Särgen erzählt.

Das kleine Juwelierschächtelchen mit der Bleistiftwidmung Sigmund Freuds an seine Verlobte Martha Bernays, Sigmund Freud Museum Wien.
Objekte
May 24, 2021
Sigmund Freud Museum

„Meinem lieben Martchen“: ein Juwelierschächtelchen im Sigmund Freud Museum

Ein alter Koffer, jahrelang nicht geöffnet, darin ein leeres Schächtelchen mit einer Bleistiftzeile im Deckel: Monika Pessler erzählt, wie das Sigmund Freud Museum einem heimlichen Verlobungsgeschenk auf die Spur kam.

Lebendrekonstruktion des ausgestorbenen Lemuren Hadropithecus stenognathus aus Madagaskar.
Objekte
May 20, 2021
NHM Wien

Die Augenbrauen-Transplantation: ein Lemurenschädel im Naturhistorischen Museum Wien

Ein Schädel von einem ausgestorbenen Lemuren aus Madagaskar, 1900 angekauft: Paläontologin Ursula Göhlich erzählt im Naturhistorischen Museum Wien, wie zwei fehlende Knochenstücke nach über hundert Jahren wieder an ihren Platz kamen.

Außenseite des Habsburger Spielbretts von Hans Kels mit dem Reiterbild Kaiser Ferdinands I.
Objekte
May 19, 2021
KHM Wien

Gespielt wurde nie: ein Habsburger Spielbrett im Kunsthistorischen Museum Wien

Backgammon innen, Kaiser und Ahnen außen: Rotraut Krall zeigt in der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums Wien ein Spielbrett, das nie zum Spielen gedacht war, sondern zur Selbstbehauptung des Hauses Habsburg.

Der Magna-Mater-Brunnen von Anton Hanak in Wien-Mauer mit der Mutterfigur.
Objekte
May 18, 2021
Waschsalon Karl-Marx-Hof

Kein Wiener Kind auf Zeitungspapier: ein Kartondeckel im Waschsalon Karl-Marx-Hof

Ein roter Kartondeckel im Waschsalon Karl-Marx-Hof verschloss einst das Säuglingswäschepaket der Stadt Wien. Lilli Bauer erzählt, warum die Opposition von „Wahlwindeln“ sprach – und was davon geblieben ist.

Eine Eumig-Schmalfilmkamera aus Bakelit für 9,5-mm-Film mit Federwerk.
Objekte
May 17, 2021
Filmmuseum

„Der große Schneefall am 5. Februar 1941“: eine leere Filmschachtel im Filmmuseum

Eine Kartonschachtel ohne Film, dafür mit einem handgeschriebenen Satz: Paolo Caneppele zeigt im Österreichischen Filmmuseum ein Objekt, dessen Verlust er für einen Gewinn hält.

Objekte
May 14, 2021
KHM Wien

Ein Bild wie ein Actionfilm: Tizians „Der Bravo“

Tizians „Der Bravo“ im Kunsthistorischen Museum Wien: zwei Männer, gefangen im Moment vor dem Zustoßen. Daniel Uchtmann zeigt, wer den Kranz aus Weinblättern trägt, wer die Rüstung – und wo der Dolch steckt.

Architekturmodell der langgestreckten Wohnhausanlage Karl-Marx-Hof mit Ehrenhof, Türmen und Torbögen.
Objekte
May 13, 2021
Az W

Eine Burg gegen das Wohnungselend: der Karl-Marx-Hof im Architekturzentrum Wien

Über einen Kilometer lang, fünf Türme, große Torbögen: Im Architekturzentrum Wien steht der Karl-Marx-Hof als Kartonmodell. Monika Platzer erzählt, wie aus einer Steuer der bekannteste Gemeindebau des Roten Wien wurde.

Modell des selbstfahrenden Stromschiffs nach Josef Ressel mit Schaufelrädern an Bug und Heck im Technischen Museum Wien.
Objekte
May 12, 2021
TMW

Ein Schiff gegen die Physik: das selbstfahrende Stromschiff im Technischen Museum Wien

Ein Modell, das den Fluss hinauffahren soll, angetrieben vom Fluss selbst: Wolfgang Stritzinger erzählt im Technischen Museum Wien von 1000 Gulden Preisgeld, Newton und einem Irrtum, der zwei Jahrhunderte überdauerte.

Nachbau eines Leeuwenhoek-Mikroskops: eine winzige Linse zwischen zwei Metallplatten mit Stellschrauben.
Objekte
May 11, 2021
NHM Wien

Die Laus als Maßstab: Leeuwenhoeks Mikroskop im Naturhistorischen Museum Wien

Ein Nachbau, sieben Zentimeter groß, mit einer einzigen Linse: Andreas Hantschk zeigt im Naturhistorischen Museum Wien das Mikroskop des Antoni van Leeuwenhoek – und erzählt von einem Eichmeister, den Zar Peter der Große besuchte.

Im Museum – Der Podcast
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Ausstellungen, Objekte und Geschichten. Ein Magazin von sisigrant media, Wien.

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