Vor Ort in Depots, Werkstätten und Sammlungen: Reportagen aus den Museen Wiens.
Der Kernbestand des Papyrusmuseums stammt aus einer antiken Mülldeponie in Ägypten. Direktor Bernhard Palme führt durch ein Haus voller Quittungen, Klatsch unter Soldaten und dem Zornesbrief einer betrogenen Ehefrau.
Im Bestattungsmuseum Wien geht es nicht nur um Klappsärge, Herzstichmesser und andere kuriose Objekte. Interessant ist vor allem, wie dort über eine Erfahrung gesprochen wird, die jeder kennt und doch kaum jemand erklären kann: den Tod.
Im Wotruba-Depot des Belvedere 21 dürfen die Skulpturen angegriffen werden. Bei der inklusiven Führung „Anders Sehen“ gehen blinde und sehende Besucher:innen gemeinsam durchs Museum – und merken, wie verschieden sich Abstraktion anfühlt.
Fünf Stockwerke, in jedem ein Gang im Kreis und 28 Türen: Eduard Winter führt durch den Narrenturm, der 1784 als Irrenanstalt gebaut wurde und heute rund 50.000 pathologisch-anatomische Präparate beherbergt.