Ein Gast, ein Museum, ein Rundgang: Gespräche mit Menschen, die uns durch ihr Lieblingsmuseum führen.
Ist das der Freud oder doch Karl Renner? Zwischen Wachsfiguren im Wiener Prater erzählt Fußballtrainerin Irene Fuhrmann, warum sie erst mit 19 in einen Verein kam – und was in der Halbzeitpause wirklich passiert.
Ein Museum fast ohne Objekte, dafür voller Fragen: Barbara Stöckl dreht im Viktor Frankl Museum Tafeln um und öffnet Setzkästen – und spricht über Leid, Zweifel und darüber, warum „auf das Gute schauen“ alles andere als naiv ist.
Ein fast leerer weißer Saal, schwarze Platten am Boden: Im mumok erzählt Ali Mahlodji, warum er nach einem freien Nachmittag in diesem Haus sein eigenes Unternehmen verließ – und was er seither in Museen sucht.
Ein Bidet, das einmal als Verhütungsmittel galt, Kondome aus Schafdarm, Spiralen wie kleine Tierchen: Dragqueen Candy Licious geht durch das Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch – und erklärt, warum Drag mehr ist als ein Kostüm.
Er wollte Basketballspieler werden, tritt gelegentlich als Falco-Imitator auf und trinkt keinen Alkohol mehr: Felix Kramer geht durch die Austropop-Ausstellung im Theatermuseum Wien – und findet dort sein eigenes Genre nicht.
Ein Motor oder ein Christbaum? Vor der Nachkriegsabstraktion in der Albertina Modern rätselt Ursula Strauss – und stellt die Frage, die kein Wandtext beantwortet: Wann weiß eine Malerin, dass ein Bild fertig ist?
Ein Sarkophag in der Lieferanteneinfahrt, ein mumifiziertes Krokodil, ein Mann mit Dreitagebart, der aussieht wie George Clooney: Florian Klenk führt durch das Kunsthistorische Museum Wien – und rät, sich nur ein einziges Objekt anzusehen.