Bezirksmuseum Ottakring
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Das Bezirksmuseum Ottakring liegt im Bezirksamt am Richard-Wagner-Platz und erzählt auf rund 140 Quadratmetern, wie aus den Dörfern Neulerchenfeld und Ottakring ein städtischer Bezirk wurde. Zu sehen sind Gerät aus dem Weinbau, eine erhaltene Harmonikawerkstatt, Zeugnisse der Perlmutterzeugung der Familie Krehan sowie Handwerk, Dokumente, Fotografien und Modelle. Als Heimatmuseum 1935 gegründet und 1937 in der Abele-Schule eröffnet, kam das Museum nach der Schließung im Krieg 1952 an seinen heutigen Standort und wurde 1976 nach einem Umbau erneut eröffnet. Der Schwerpunkt liegt auf Arbeit, Nachbarschaft und dem Alltag der Zugezogenen.
Im Museum hat eines dieser Modelle zum Ausgangspunkt genommen: einen Auslaufbrunnen, den es längst nicht mehr gibt, der aber dem Brunnenmarkt den Namen gab. Museumsleiter Jochen Müller erzählt von Steuergrenzen, von Schankkonzessionen und von einem Kaiser, der nach einem Großbrand Wasser springen ließ.
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