Bezirksmuseum Wieden
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Das Bezirksmuseum Wieden ist in einem ehemaligen Tröpferlbad in der Klagbaumgasse untergebracht, einem denkmalgeschützten Volksbad von 1893, das bis 1977 in Betrieb war. Das Museum belegt die adaptierte Bademeisterwohnung im Erdgeschoss; im früheren Männerbrausebad steht eine Dauerausstellung zu Gesundheit und Hygiene, die die Geschichte des Hauses selbst zum Thema macht. Daneben geht es um das Mittelalter auf der Wieden, etwa mit einer gotischen Madonna, die vermutlich aus einer Spitalskapelle des 13. Jahrhunderts stammt. Gegründet 1952, kam das Museum 1978 hierher und wurde 1995 nach einem Umbau wiedereröffnet.
Im Museum hat sich hier eine Totenmaske zeigen lassen: den Gipsabguss der Schauspielerin Dorothea Neff, die im Krieg ein Leben rettete. Museumsleiter Philipp Maurer erzählt, wie der Abguss im Müll einer Wohnungsräumung auftauchte, in einem staubigen Keller landete und für rund tausend Euro restauriert wurde.
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