Burg Forchtenstein
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Burg Forchtenstein entstand um 1300 hoch über dem Wulkatal, urkundlich erwähnt wird sie 1343. 1622 kam sie als Pfand an Nikolaus Esterházy, 1626 in den erblichen Besitz der Familie, die sie zur befestigten Residenz ausbaute. Ab 1692 richtete Fürst Paul I. hier eine Schatzkammer ein, eine der wenigen Kunstkammern Europas, die an ihrem ursprünglichen Ort erhalten sind: mit Silbermöbeln, Augsburger Automaten und Uhren und Drechselarbeiten aus Elfenbein. Dazu kommen eine Ahnengalerie mit fast 400 barocken Porträts und das Zeughaus der Esterházy-Truppen mit Türkenbeute.
Wie die Burg zu ihrer Sammlung kam, was ein Krokodil damit zu tun hat und was man sich über den 142 Meter tiefen Brunnen erzählt, steht in unserem Text Burg Forchtenstein: die Schatzkammer der Esterházy. Das Familienschloss steht in Eisenstadt: Schloss Esterházy.
Von November bis März gibt es nur Winterführungen, samstags, sonntags und feiertags um 11 und 13 Uhr. Im April und Oktober ist Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr geöffnet, von Mai bis September gibt es täglich Führungen. Die Schatzkammer ist nur mit Führung und nur von Ende März bis Ende Oktober zu sehen. Erwachsene zahlen 19 Euro, mit Führung 25 Euro.
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