Gratis ins Museum in Wien: wo der Eintritt frei ist
Manche Häuser kosten nie etwas, andere an einem festen Tag im Monat. Hier steht, wo und wann du in Wien gratis ins Museum kommst, und darunter, welche Ausstellungen gerade ohne Ticket zu sehen sind.
Und im Umland
Alle Ausstellungen um WienNächster Gratis-Sonntag: jeweils der erste Sonntag im Monat. Dann sind alle geöffneten Standorte des Wien Museums frei, Sonderausstellungen inklusive, und auch das Heeresgeschichtliche Museum.

Wann es wo gratis ist
| Wann | Wo |
|---|---|
| Immer | Wien Museum Karlsplatz (Dauerausstellung), MUSA, alle Bezirksmuseen, Circus- & Clownmuseum, DÖW, Geldmuseum, Kunsthalle Exnergasse, Kunstraum Niederösterreich, Demokratikum im Parlament |
| Erster Sonntag im Monat | alle geöffneten Standorte des Wien Museums, Heeresgeschichtliches Museum |
| Erster Mittwoch im Monat | Secession |
| Erster Donnerstag im Monat, 13–19 Uhr | Loos-Räume der Wienbibliothek |
| Jeden Donnerstag ab 18 Uhr | Haus der Geschichte Österreich |
| Letzter Freitag im Monat ab 13 Uhr | Jüdisches Museum Wien |
| Letzter Sonntag im Monat | Kunsthalle Wien |
| Einzelne Feiertage | 26. Oktober: Heeresgeschichtliches Museum, Architekturzentrum Wien; 1. Mai: Architekturzentrum Wien; 10. Dezember 2026: Haus der Geschichte Österreich |
| Unter 19 | alle Bundesmuseen, Heeresgeschichtliches Museum, alle Standorte des Wien Museums, Kunsthalle Wien |
Wo der Eintritt immer frei ist
Für die Dauerausstellung „Wien. Meine Geschichte“ im Wien Museum am Karlsplatz brauchst du kein Ticket. Auf drei Etagen erzählt sie die Geschichte der Stadt, vom Praterwal Poldi bis zu den Originalfiguren des Donnerbrunnens. Nur die Sonderausstellungen im selben Haus kosten Eintritt. Ebenfalls frei ist das MUSA in der Felderstraße, das zum Wien Museum gehört und Gegenwartskunst aus Wien zeigt, oft aus der Sammlung der Stadt.
Die Bezirksmuseen haben meist nur an zwei Halbtagen in der Woche offen und in den Schulferien zu, schau vor dem Besuch nach. Das Bezirksmuseum Leopoldstadt ist wegen Sanierung voraussichtlich bis 2029 geschlossen. Das Circus- & Clownmuseum in der Leopoldstadt öffnet jeden Sonntag am Vormittag.
Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes im Alten Rathaus hat nur werktags offen, das Geldmuseum der Nationalbank Dienstag bis Freitag. Das Geldmuseum schließt am 26. Juni 2027 und soll Anfang 2029 wieder aufsperren. Die Kunsthalle Exnergasse im WUK und der Kunstraum Niederösterreich in der Herrengasse zeigen wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Für das Demokratikum, die Ausstellung im Parlament, brauchst du einen Lichtbildausweis für die Sicherheitskontrolle. Auch die Führungen im Parlament kosten nichts, sie werden aber vorab gebucht.
Tage, an denen es gratis ist
Beim Gratis-Sonntag gibt es zwei Haken. Im Winter haben mehrere Standorte des Wien Museums Pause: Die Hermesvilla und die beiden Otto-Wagner-Pavillons sind bis 1. Mai zu, das Pratermuseum bis Mitte März. Offen sind neben dem Karlsplatz zum Beispiel das Römermuseum am Hohen Markt, das Uhrenmuseum und das Beethoven Museum. Und das Heeresgeschichtliche Museum hat an manchen Feiertagen zu, etwa am 1. Mai. Fällt der erste Sonntag auf so einen Tag, gibt es dort keinen Gratis-Sonntag.
Zu den anderen Terminen: In der Kunsthalle Wien zahlst du außerdem jeden Donnerstag zwischen 17 und 20 Uhr, was du kannst. Das Haus der Geschichte Österreich hat donnerstags bis 20 Uhr offen, für den Gratis-Abend bleiben also zwei Stunden. Im Jüdischen Museum Wien planst du den Gratis-Freitag am besten im Haus in der Dorotheergasse ein, es hat bis 18 Uhr offen, der Standort am Judenplatz schließt freitags schon um 14 Uhr. Die Loos-Räume der Wienbibliothek in der Bartensteingasse sind die Wohnung des Architekten Adolf Loos, an Feiertagen bleiben sie zu.
Kein Gratis-Termin ist dagegen der Dienstagabend im MAK: Von 18 bis 21 Uhr ist der Eintritt dort ermäßigt, aber nicht frei.
Unter 19 gratis, aber nicht überall
Zu den Bundesmuseen, in denen du unter 19 nichts zahlst, gehören die Albertina, das Belvedere, das Kunsthistorische Museum und das Weltmuseum, das MAK, das mumok, das Naturhistorische Museum samt Narrenturm, das Technische Museum und die Museen der Nationalbibliothek samt Haus der Geschichte Österreich.
In anderen Häusern liegt die Grenze viel niedriger. Im Leopold Museum ist der Eintritt nur unter 7 frei, im Kunst Haus Wien unter 11, in der Secession und im Sigmund Freud Museum unter 12, im Josephinum bis 12.
Gratis mit Karte oder Kulturpass
Mit einer Jahreskarte kommst du ohne Ticket in viele weitere Häuser: Die Bundesmuseen Card gilt ein Jahr lang in allen Bundesmuseen, die NÖ-CARD in rund 365 Ausflugszielen in und um Niederösterreich, über 30 davon in Wien.
Wer wenig Geld hat, kann den Kulturpass der Aktion „Hunger auf Kunst & Kultur“ bekommen. Er ist zum Beispiel für Menschen gedacht, die Mindestsicherung, Arbeitslosengeld oder Mindestpension beziehen, und wird unter anderem in den Sozialzentren der Stadt und über das AMS ausgegeben. Mit dem Pass ist der Eintritt unter anderem im Wien Museum, in der Albertina, im Technischen Museum, im Haus der Geschichte Österreich, im Leopold Museum, in der Kunsthalle Wien und im Kunst Haus Wien frei. Nimm am besten auch einen Lichtbildausweis mit.
Stand: November 2026. Geprüft auf den Websites der Häuser. Öffnungszeiten ändern sich, schau vor dem Besuch kurz nach.
IM MUSEUM







































