Kunst Haus Wien
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Das Kunst Haus Wien steht in der Unteren Weißgerberstraße im dritten Bezirk, in einer ehemaligen Möbelfabrik von Thonet, die Friedensreich Hundertwasser zwischen 1989 und 1991 umgestaltet hat. 1991 wurde das Haus eröffnet. In den unteren beiden Geschoßen sind dauerhaft rund 170 Arbeiten Hundertwassers zu sehen, darüber laufen Wechselausstellungen. Das Programm bleibt dem Ökologen Hundertwasser verpflichtet und verbindet Gegenwartskunst mit Fragen von Umwelt und Nachhaltigkeit.
Im Museum war zweimal in der Ausstellung „Wenn der Wind weht“ zu Gast. Kuratorin Liddy Scheffknecht erklärte eine Installation von Emily Parsons-Lord, bei der sich hinter drei Knöpfen Luft aus vergangenen Erdzeitaltern verkosten lässt, und Hoda Afshars Fotoarbeit „Speak the Wind“, in der der Wind in die Menschen einer iranischen Insel fährt.
„Mining Photography“ erzählte die Geschichte der Fotografie über ihre Rohstoffe – Kupfer, Silber, seltene Erden – und über Fotopapiere, die das Licht rosa, grau und hellgrün verfärbt hat; Kurator Boaz Levin führte durch die Schau. Zur Klima Biennale Wien entstand die dreiteilige Serie „Into the Woods“ mit Künstler:innen und Forschenden der Universität für Bodenkultur, über intelligente Wurzeln, CO2-Zertifikate in Kenia und eine Exkursion in die Prater-Au.
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