Bezirksmuseum Josefstadt
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Das Bezirksmuseum Josefstadt ist im ehemaligen Gemeindehaus der Vorstadt Josefstadt untergebracht, einem palaisartigen Bau, den August Engelbrecht 1844–1845 errichtete und der heute unter Denkmalschutz steht. Seit 1981 ist das Museum in diesem Haus, nach einer Generalsanierung wurde es 1992 wieder eröffnet. Auf rund 500 Quadratmetern liegen die Schwerpunkte bei Theater und Musik, mit Kostümen, Originalnoten und zwei historischen Klavieren, bei der jüdischen Geschichte des Bezirks und der 1938 zerstörten Synagoge sowie bei Handwerk und Gasthäusern. Ein klassizistischer Festsaal dient Veranstaltungen.
Im Museum war zweimal hier. Museumsleiterin Maria Ettl und Anna Jungmayr, Curatorial Fellow des Wien Museums, erklärten ein zerfleddertes Schutzpockenimpfzeugnis von 1901, das im Sommer 2021 ins Haus kam – und warum Wiener Findelkinder einmal als Impfstofflieferant:innen dienten. In der zweiten Folge ging es um den Bösendorfer-Flügel im ersten Stock, der aus dem Besitz des Komponisten Franz von Suppè stammt.
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