Bezirksmuseum Mariahilf
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Das Bezirksmuseum Mariahilf wurde 1951 von Fritz Illing in der Gumpendorfer Straße gegründet und ist seit 1982 in der Mollardgasse 8 untergebracht, einem denkmalgeschützten Haus, das 1914 für die Wiener Arbeiterkrankenkasse gebaut wurde. Der Ausstellungsraum im Mezzanin war ursprünglich ein Kontor der Krankenkasse.
Das Hauptstück ist ein neun Quadratmeter großes Modell des Magdalenengrunds um 1900, des einst ärmsten Teils des Bezirks, den die Wiener Ratzenstadl nannten. Gebaut hat es der Maler Anton Bienert, kurz bevor das Viertel bei der Wientalregulierung verschwand. Weitere Bereiche behandeln das traditionelle Gewerbe, den Naschmarkt und das Theater an der Wien.

Seit Herbst 2008 gehört das Glasmuseum dazu, das als erstes Museum für Glasmalerei in Österreich gilt. Es widmet sich Technik und Geschichte der Glasmalerei und den Werkstätten des sechsten Bezirks, allen voran der von 1841 bis 2016 bestehenden Glasmalerei Geyling; Führungen gibt es nach Voranmeldung.
Geöffnet ist donnerstags von 10 bis 12 Uhr und sonntags von 11 bis 13 Uhr. Der Eintritt ist frei, wie in allen Wiener Bezirksmuseen. Sonderöffnungszeiten auf bezirksmuseum.at.
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