Bezirksmuseum Neubau
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Das Bezirksmuseum Neubau besteht seit 1966 und ist seit 1978 im Amerlinghaus am Spittelberg untergebracht. Auf rund hundert Quadratmetern ist es das kleinste der Wiener Bezirksmuseen: ein Raum für wechselnde Ausstellungen, daneben eine Dauerausstellung zur Seidenindustrie, die dem Bezirk lange seine Arbeit gab und hier entlang eines Tagebuchs aus dem 19. Jahrhundert erzählt wird. Gesammelt wird, was die Geschichte des siebenten Bezirks und seiner Bewohner:innen greifbar macht.
Im Museum hat sich zweimal von Museumsleiterin Monika Grußmann durch die Räume führen lassen. Einmal geht es um das Haus selbst: ein besetztes Biedermeierhaus, ein Weinstock im Hof und eine Auflage der Stadt Wien, die erklärt, warum dieses Museum so klein ausfiel. Beim zweiten Mal stehen zwei Maschinen im Mittelpunkt – ein Jacquard-Webstuhl von 1870, dessen umlaufende Lochkarten Grußmann als Vorläufer des Computers vorstellt, und ein Bandwebstuhl, an dem jemand vierzehn Stunden am Tag saß.
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