Museum

Bezirksmuseum Währing

Währinger Straße 124, 1180 Wien

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Bezirksmuseum Währing
Foto: Klaus Pichler

Das Bezirksmuseum Währing liegt im Amtshaus an der Währinger Straße. Seine Anfänge reichen zu einer Arbeitsgemeinschaft Währinger Heimatkunde zurück, die sich nach 1920 bildete; ein 1938 gegründeter Verein für ein Heimatmuseum wurde im selben Jahr von den NS-Behörden aufgelöst. Am 7. Juni 1948 wurde der Verein Währinger Heimatmuseum neu gegründet, am 4. Mai 1952 öffnete das Museum im Amtshaus. Nach dem Tod seines Gründers Hans Sartory, eines Senffabrikanten, wurde es 1960 geschlossen und 1970 wieder eröffnet.

Die Währinger Straße mit dem Bezirksamt, Ansichtskarte von 1912.
Paul Ledermann, Währinger Straße mit Magistratischem Bezirksamt, Ansichtskarte, 1912. – Bild: Wien Museum, CC0, via Kulturpool

Die Dauerausstellung erzählt von den einst selbstständigen Dörfern, die seit 1892 den 18. Bezirk bilden, vom jüdischen Leben bis 1938, vom Cottageviertel, von Parks, Verkehr und Sport. Das älteste Stück ist ein Holzrelief der Donauschule um 1520, „Sterbende Maria im Kreise der Apostel“: Es wurde 1905 vergraben in der Gersthofer Straße gefunden und kam 1948 als Schenkung ins Museum. Dazu kommen Modelle aus dem Gasthaus Lutz in Pötzleinsdorf und das Modell eines Speditions-Lkw von 1946. Seit 1965 erscheint viermal im Jahr die Zeitschrift „Unser Währing“.

Geöffnet ist montags von 10 bis 12, donnerstags von 17 bis 19 und sonntags von 10 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei, wie in allen Wiener Bezirksmuseen. Barrierefrei ist das Haus nicht, im Hausflur sind zwölf Stufen zu überwinden. Sonderöffnungszeiten auf bezirksmuseum.at.

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