Museum

Burg Kreuzenstein

Kreuzensteiner Straße 2100, 2100 Leobendorf

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Burg Kreuzenstein
Rudolf Hanke, Ansicht der Burg Kreuzenstein, 1920–1934, MAK – Museum für angewandte Kunst · Public Domain, via Kulturpool

Burg Kreuzenstein steht auf einem Hügel bei Leobendorf, rund 260 Meter über der Donau. Die Anlage geht auf das 12. Jahrhundert zurück, 1645 ließen die Schweden sie im Dreißigjährigen Krieg sprengen. Was heute zu sehen ist, entstand zwischen 1874 und 1906: Graf Johann Nepomuk Wilczek, Polarforscher und Mäzen, baute die Ruine als Museum wieder auf, mit Original-Bauteilen aus Burgen und Kirchen in ganz Europa. Seine Sammlung umfasst mehr als 10.000 Objekte, die Burg gehört bis heute der Familie Wilczek.

Wie aus einer Ruine eine Ritterburg aus dem 19. Jahrhundert wurde und warum ein Teil davon aus dem Dom von Košice stammt, erzählt unser Text Burg Kreuzenstein: Graf Wilczeks Mittelalter.

Von 1. April bis 31. Oktober ist die Burg nur mit Führung zugänglich, Montag bis Samstag 10 bis 16 Uhr, an Sonn- und Feiertagen 10 bis 17 Uhr, jeweils zur vollen Stunde. Erwachsene zahlen 15 Euro, Kinder von 3 bis 16 Jahren 8 Euro, bezahlt wird bar. Von November bis März gibt es Führungen nur für Gruppen ab 20 Personen nach Anmeldung. Wegen der vielen Stufen ist die Burg nicht barrierefrei. Der Parkplatz kostet 2 Euro, mit der S-Bahn geht es bis Leobendorf-Kreuzenstein und dann rund 40 Minuten zu Fuß.

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