museumORTH
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Das museumORTH belegt 700 Quadratmeter in einem Bau, dessen Räume vor fünfzig Jahren noch als Getreidespeicher dienten. Aus der mittelalterlichen Wasserburg, ein Ort namens Orth ist 1021 urkundlich belegt, wurde nach dem Brand während der Türkenbelagerung von 1529 unter Niklas II. Graf Salm um 1534 ein viertürmiges Kastell nach dem Vorbild der Wiener Hofburg. Der Baumeister Johann Tscherte legte dabei eine Hohlspindeltreppe an, zwanzig Jahre vor Palladio. 1824 kaufte Kaiser Franz I. das Schloss; nach dem Ende der Monarchie ging es an die Republik Österreich.
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