Wiener Kriminalmuseum
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© Wiener Kriminalmuseum
Das Wiener Kriminalmuseum ist im Seifensiederhaus untergebracht, einem der ältesten Häuser der Leopoldstadt: An dieser Stelle stand das Gemeindehaus des jüdischen Ghettos, und die Jahreszahl 1685 für den Wiederaufbau nach der zweiten Türkenbelagerung ist im Keilstein des Torbogens erhalten. Ab dem 19. Jahrhundert war hier über hundert Jahre lang eine Fleischhauerei; 1988 wurde das verfallene Haus gekauft und bis 1991 aus privaten Mitteln renoviert. Darin ist das frühere k.k. Polizeimuseum aufgegangen. Zu den Themen zählen die Ermordung des Kriegsministers Latour und das Attentat auf Kaiser Franz Joseph; der Rundgang endet im Pawlatschenhof.
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