Bezirksmuseum Hietzing
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Das Bezirksmuseum Hietzing geht auf den Verein Hietzinger Heimatmuseum zurück, offiziell gegründet am 19. April 1951; am 24. Mai 1954 öffnete das Heimatmuseum in zwei Räumen des Amtshauses. 1961 übersiedelte die Sammlung in das ehemalige Schulgebäude Am Platz 2, dessen Keller und Parterre in die Zeit vor 1680 zurückreichen; 1971 erhielt das Haus seinen heutigen Namen. Von 1998 bis 2000 wurde es generalsaniert und um einen Zubau erweitert.
Die Sammlung beginnt mit angekohlten Knochenresten aus der Titlgasse, rund 20.000 Jahre alt, dem ältesten Nachweis menschlicher Besiedlung im Wiener Raum. Sie erzählt von der Schenkung „Godtinesfeld“ durch Heinrich II. im Jahr 1014, vom Villenbezirk und von Egon Schiele, der ab 1912 ein Atelier in Hietzing hatte. Zu den Beständen zählen die Schreibmaschine von Bertha von Suttner, ein Originalkostüm aus dem Makart-Festzug von 1879, ein Modell der Villa Primavesi von Josef Hoffmann und der Nachlass des Afrikaforschers Friedrich Julius Bieber mit seiner Äthiopien-Sammlung.

Geöffnet ist mittwochs von 14 bis 18 und samstags von 14 bis 17 Uhr; in den Schulferien, am Samstag davor und an Feiertagen bleibt das Museum zu. Der Eintritt ist frei, wie in allen Wiener Bezirksmuseen. Mehr über den Festzug: Hans Makart und sein Festzug von 1879. Sonderöffnungszeiten auf bezirksmuseum.at.
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