Bezirksmuseum Innere Stadt
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Das Bezirksmuseum Innere Stadt liegt im kleinen Innenhof des Alten Rathauses in der Wipplingerstraße. Im April 1972 gründeten Bezirksvorsteher Heinrich A. Heinz, Robert Mucnjak, Kustos des Schottenstifts, und Bewohner des Bezirks den Museumsverein Innere Stadt. Lange diente die ehemalige Registratur im Innenhof als Schau- und Arbeitsraum, von 1985 bis 2005 war das Museum in den Räumen der ehemaligen Bäckerei Haag mit Blick auf die Wipplingerstraße, heute nutzt es neu adaptierte Räume im Innenhof.

Zwei Räume erzählen die Geschichte des Bezirks, von der Römerzeit bis 1848 und von 1848 bis heute. Zu den Stücken gehört ein Bruchstück der Alten Pummerin, die aus osmanischen Kanonenkugeln gegossen war und im März 1945 ins Kirchenschiff von St. Stephan stürzte. Dazu kommen die eichenen Torflügel des Ringtheaters, das 1881 abbrannte, mit den Köpfen „Die Komödie“ und „Die Tragödie“, Figuren vom Dach der Börse, die beim Brand 1956 beschädigt wurden, und der Entwurf der Kriegserklärung vom 28. Juli 1914. Das Archiv bewahrt die Sammlung Zabusch mit rund 2.000 Karteikarten zu fast jedem Haus des Bezirks.
Geöffnet ist montags von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 16 bis 19 Uhr, in den Sommer- und Weihnachtsferien und an Feiertagen bleibt das Museum zu. Im Durchgang parallel zur Wipplingerstraße zeigen Vitrinen Wechselausstellungen. Der Eintritt ist frei, wie in allen Wiener Bezirksmuseen. Mehr auf bezirksmuseum.at.
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