Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch
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Das Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch (MUVS) liegt am Mariahilfer Gürtel im fünfzehnten Bezirk. Der Gynäkologe Christian Fiala gründete es 2003 gemeinsam mit Susanne Krejsa MacManus und Barbara Sommerer, 2007 wurde es für das Publikum geöffnet. Die Sammlung umfasst rund 6.000 Objekte – Kondome, Spiralen, Schwangerschaftstests, Instrumente und Körpermodelle – dazu eine Bibliothek mit Büchern, Plakaten und Zeitungsartikeln. Ein zweites Museum dieser Art gibt es nicht.
Im Museum hat hier mehrfach mit Christian Fiala gesprochen. Er zeigte das Bidet als Verhütungsmittel aus Großmutters Badezimmer, dessen Markt mit der Pille wegbrach, die Stricknadel als Instrument verbotener und lebensgefährlicher Abbrüche und ein Kondom aus Schafsdarm, das geprüft, gewaschen und wiederverwendet und beim Friseur gehandelt wurde. Dazu kam die Gynodate, ein Wecker mit römischen Ziffern, der den weiblichen Zyklus rein mechanisch berechnete.
Einmal übernahm die Dragqueen Candy Licious die Führung durch das Haus und sprach dabei über Rollen, Körper und Selbstbestimmung.
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