Schallaburg
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© Rupert Pessl
Die Schallaburg geht auf Graf Sieghard X. von Schala zurück, der um das Jahr 1000 eine Wohnburg mit einer mächtigen Beringmauer errichten ließ; deren Mauerwerk wurde über Generationen erhöht. Hans Wilhelm von Losenstein ließ die Anlage in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts nach italienischem Vorbild umbauen. Die Terrakotten des zweigeschoßigen Arkadenhofs zeigen Götter, Fabelwesen und lokale Legenden. Zum Garten gehörten ein Ballhaus für einen Vorläufer des Tennis und vermutlich die letzte Renaissance-Schießstatt Europas. 1968 erwarb das Land Niederösterreich die Burg und ließ sie bis 1974 sanieren.
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