Stift Melk
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© Brigitte Kobler Pimiskern
In Stift Melk leben seit 1089 Benediktiner in ununterbrochener Tradition. Den barocken Neubau leitete Jakob Prandtauer, die Stiftskirche entstand ab 1701; Johann Michael Rottmayr malte Fresken und Altarblätter, Kanzel und Hochaltar gehen auf Entwürfe von Giuseppe Galli-Bibiena zurück. Paul Troger schuf 1731 das Deckenfresko des Marmorsaals mit Pallas Athene auf dem Löwenwagen. Der Hauptraum der Bibliothek wurde 1735 eingerichtet, 1768 kam über eine Wendeltreppe die Obere Bibliothek mit den Bergl-Zimmern dazu; zum Bestand zählen rund 1.800 Handschriften und 750 Inkunabeln.
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