Museum

Stift Melk

Abt-Berthold-Dietmayr-Str. 1, 3390 Melk

Mit der Niederösterreich-CARD gratis.

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Stift Melk
© Brigitte Kobler Pimiskern

In Stift Melk leben seit 1089 Benediktiner in ununterbrochener Tradition. Den barocken Neubau leitete Jakob Prandtauer, die Stiftskirche entstand ab 1701; Johann Michael Rottmayr malte Fresken und Altarblätter, Kanzel und Hochaltar gehen auf Entwürfe von Giuseppe Galli-Bibiena zurück. Paul Troger schuf 1731 das Deckenfresko des Marmorsaals mit Pallas Athene auf dem Löwenwagen. Der Hauptraum der Bibliothek wurde 1735 eingerichtet, 1768 kam über eine Wendeltreppe die Obere Bibliothek mit den Bergl-Zimmern dazu; zum Bestand zählen rund 1.800 Handschriften und 750 Inkunabeln.

Wie aus einer Babenbergerburg ein Barockstift wurde, warum Abt Berthold Dietmayr die Vollendung nicht mehr erlebte und was Adolf Loos mit Melk zu tun hat, erzählt unser Text Stift Melk: Geschichte eines Klosters über der Donau.

Von April bis Oktober ist täglich von 9 bis 17.30 Uhr geöffnet, im Winter kürzer, im Jänner und Februar nur mit Führung. Erwachsene zahlen 16 Euro, Schüler und Studierende bis 27 Jahre 8 Euro, mit der Niederösterreich-CARD einmal frei. Seit Jänner 2026 wird die Bibliothek restauriert, im Hauptsaal steht ein Gerüst. Stiftskirche und Nordbastei sind ganzjährig zugänglich, Park, Gartenpavillon und Mineraliensammlung nur von April bis Oktober.

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