Museum

Weltmuseum Wien

Heldenplatz, 1010 Wien

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Weltmuseum Wien
Foto: Hubertl, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Weltmuseum Wien ist eines der großen ethnografischen Museen und liegt in der Neuen Hofburg am Heldenplatz. Seine Sammlungen stammen zu einem großen Teil aus Expeditionen und Forschungsreisen des 19. Jahrhunderts; zu den bekanntesten Stücken zählen der altmexikanische Federkopfschmuck, der „Penacho“, und Objekte aus der Sammlung von James Cook. Zum Haus gehört eine Bibliothek, die seit der Gründung 1928 besteht. Wie die Bestände nach Wien gekommen sind, verhandelt das Museum inzwischen in seinen Sälen selbst.

Im Museum war dreimal hier. Christian Schicklgruber steht vor zwei reitenden Berggöttern neben einer Statue von Guru Rinpoche und erzählt, wie der Buddhismus die alten Gottheiten Tibets erst besiegte und dann zu seinen Beschützern machte. Vom selben Kurator stammt der Blick auf ein Gemälde von Hit Man Gurung, das er dem Saal „Ein Dorf in den Bergen“ gegenübergestellt hat: Wo drinnen Tempel, Almen und Feuerstelle stehen, geht es im Bild um Arbeitsmigration und um einen Sarg aus Reisepässen.

Claudia Augustat wiederum hat 2005 im Regenwald von Suriname einen nagelneuen Hochzeitskorb gekauft. Das Objekt steht heute vor allem für eine Frage an die eigene Praxis: wo beim Sammeln die Freiwilligkeit endet.

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