Worum es geht
Stoff, der nicht mehr weich fällt: Soli Kiani stellt in die Dominikanerkirche Krems senkrechte, säulenartige Skulpturen aus Textilbahnen und Seilen, die aus Betonsockeln wachsen. Acryl und Leim haben den Stoff gehärtet. Die Formen erinnern an den Tschador, den bodenlangen Umhang aus dem Iran, der Schutz und Einschränkung zugleich bedeuten kann. Fotorealistische Zeichnungen menschlicher Körper auf Leinwand setzen einen Gegenpol. Kiani wurde 1981 in Shiraz geboren, lebt seit 2000 in Wien und studierte an der Universität für angewandte Kunst; ihre Arbeiten handeln von Herkunft, Körper und patriarchalen Strukturen.
Zuletzt geprüft am 14. September 2026.
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IM MUSEUM





































