Themenwochen
27.–29. Dezember 2022
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Jüdisches Museum Wien

100 Missverständnisse über und unter Juden – Themenwoche mit dem Jüdischen Museum Wien

Eine zweiteilige Reportage zur ersten Ausstellung unter Direktorin Barbara Staudinger: über kitschiges Denken, Romantisierung und Objekte, die nicht so einfach anzuschauen sind.

100 Missverständnisse über und unter Juden – Themenwoche mit dem Jüdischen Museum Wien
Bild: Arye Wachsmuth

Zwischen den Feiertagen 2022 widmeten wir uns in einer zweiteiligen Reportage der Ausstellung 100 Missverständnisse über und unter Juden im Jüdischen Museum Wien – der ersten Ausstellung unter der neuen Direktorin Barbara Staudinger. „Der Ursprung dieser Ausstellung war ein Nachdenken über kitschiges Denken“, sagt Chefkurator Hannes Sulzenbacher: über das Sich-Schön-Reden der Welt, das gerade im Zusammenhang mit Juden und Jüdinnen immer wieder passiert.

Was in der Themenwoche zu hören war

Teil 1 führt durch den Raum der Romantisierung – vom Schtetl bis zur Vorstellung, alle Juden seien große Denker – und zu einem grünen gusseisernen Ofen, bei dem das Museum selbst in die Klischeefalle tappte. Teil 2 wird härter: ein Video tanzender Überlebender in Auschwitz, leuchtende Lettern mit der Aufschrift „Endsieger sind dennoch wir“, die Wachsfigur von Anne Frank als Selfie-Hintergrund. Wir haben das Museum besucht und mit Menschen vor Ort und den Ausstellungsmacher:innen gesprochen.

Zum ausführlichen Artikel im Magazin →

So funktioniert eine Themenwoche

Ob zwei oder fünf Folgen: Eine Themenwoche verdichtet eine Ausstellung im Podcast und im Magazin zu einer eigenen kleinen Serie. Mehr dazu auf der Seite Für Museen.

Mehr auf immuseum.at

Alle Folgen zum Nachhören

Folge 1: Reportage Teil 1

Willkommen zu einer neuen Themenwoche: Romantisierung, Kitsch und ein Ofen mit Hexagramm.

Folge 2: Reportage Teil 2

Die Missverständnisse, bei denen es härter wird.