Zwischen den Feiertagen 2022 widmeten wir uns in einer zweiteiligen Reportage der Ausstellung 100 Missverständnisse über und unter Juden im Jüdischen Museum Wien – der ersten Ausstellung unter der neuen Direktorin Barbara Staudinger. „Der Ursprung dieser Ausstellung war ein Nachdenken über kitschiges Denken“, sagt Chefkurator Hannes Sulzenbacher: über das Sich-Schön-Reden der Welt, das gerade im Zusammenhang mit Juden und Jüdinnen immer wieder passiert.
Was in der Themenwoche zu hören war
Teil 1 führt durch den Raum der Romantisierung – vom Schtetl bis zur Vorstellung, alle Juden seien große Denker – und zu einem grünen gusseisernen Ofen, bei dem das Museum selbst in die Klischeefalle tappte. Teil 2 wird härter: ein Video tanzender Überlebender in Auschwitz, leuchtende Lettern mit der Aufschrift „Endsieger sind dennoch wir“, die Wachsfigur von Anne Frank als Selfie-Hintergrund. Wir haben das Museum besucht und mit Menschen vor Ort und den Ausstellungsmacher:innen gesprochen.
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So funktioniert eine Themenwoche
Ob zwei oder fünf Folgen: Eine Themenwoche verdichtet eine Ausstellung im Podcast und im Magazin zu einer eigenen kleinen Serie. Mehr dazu auf der Seite Für Museen.
Mehr auf immuseum.at
Alle Folgen zum Nachhören
Folge 1: Reportage Teil 1
Willkommen zu einer neuen Themenwoche: Romantisierung, Kitsch und ein Ofen mit Hexagramm.
Folge 2: Reportage Teil 2
Die Missverständnisse, bei denen es härter wird.
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