Albertina Wien
Zur Website des Museums
Die Albertina liegt auf der Augustinerbastei neben der Hofburg, in einem Palais, das Herzog Albert Casimir von Sachsen-Teschen ausbauen ließ, als er 1805 seine Grafiksammlung nach Wien brachte. Daraus wurde eine der größten grafischen Sammlungen der Welt mit rund 65.000 Zeichnungen und etwa einer Million Druckgrafiken. Dazu kommen Malerei der Moderne als Dauerleihgabe, die historischen Prunkräume und, seit 2020, die Albertina Modern.
„Im Museum“ hat hier mit Kunstvermittler:innen des Hauses vor einzelnen Gemälden gestanden. Roderick Martin erklärte Klimts „Nixen (Silberfische)“, die für die verlorenen Fakultätsbilder wichtig wurden, und Kokoschkas „Im Garten“ aus dem Jahr der Februarkämpfe 1934. Franziska Gänsler sprach über Max Beckmanns „Frau mit Katze“, gemalt 1942 im Amsterdamer Versteck, Francesca Liva über Marianne von Werefkins nächtliches Winterbild und Modiglianis „Weiblichen Halbakt“.
Jüngere Kunst kam ebenso vor, etwa Cecily Browns Farbgewirr „Tripe with Lemons“ und Jadé Fadojutimis geschleuderte Farbschichten. In der Albertina Modern ging die Schauspielerin Ursula Strauss vor der Nachkriegsabstraktion der Frage nach, wann ein Bild eigentlich fertig ist.
IM MUSEUM





