Kapuzinergruft
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Die Kapuzinergruft am Neuen Markt entstand zwischen 1618 und 1633 und wuchs seither auf neun Abschnitte an: Gründergruft, Leopoldsgruft, Karlsgruft, Maria-Theresien-Gruft, Franzensgruft, Ferdinandsgruft, Toskanagruft, Neue Gruft und Franz-Josephs-Gruft. Am auffälligsten ist der Doppelsarkophag in der Maria-Theresien-Gruft. Bestattet wurde getrennt: Herz und Eingeweide kamen nicht in die Gruft, hier liegen die Körper. Der Bogen reicht vom Dreißigjährigen Krieg über die Revolutionen bis zu frühen Ideen eines geeinten Europa.
Wer in der Kaisergruft liegt, warum Sisi und Kronprinz Rudolf erst umgebettet wurden und wie alt das berühmte Anklopfen vor der Tür wirklich ist, erzählen wir in unserem Text über die Kapuzinergruft.
Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr, letzter Einlass ist um 17.30 Uhr. Erwachsene zahlen 15 Euro, Führungen auf Deutsch gibt es täglich um 10.30, 14 und 15.30 Uhr.
Seit 1989 liegt in der Gruftkapelle die letzte Kaiserin, mehr in Kaiserin Zita: Das letzte Kaiserbegräbnis in Wien. 2011 wurde hier ihr Sohn beigesetzt, dessen Herz in Ungarn liegt: Wo ist Otto von Habsburg begraben?
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