Worum es geht
Erna Rosenstein (1913–2004) fügte gefundene, gebrauchte und weggeworfene Gegenstände zu Assemblagen, also Objekten aus Fundstücken, und schrieb Gedichte. Das Untere Belvedere zeigt rund 80 Gemälde, Zeichnungen und Assemblagen der in Lemberg geborenen Künstlerin, dazu ausgewählte Gedichte. Es ist ihre erste umfassende Retrospektive in Österreich. Rosensteins Eltern wurden 1942 ermordet, sie selbst überlebte im Untergrund; Bilder wie „Ghetto“ (1946) verarbeiten die Shoah. Im Nachkriegspolen lehnte sie den sozialistischen Realismus ab.
Zuletzt geprüft am 14. September 2026.
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