Worum es geht
Auf Münzen lässt sich nicht nur ein Geldwert ablesen: Frisuren, Bärte und Hüte erzählen auch davon, wie Menschen sich zeigen wollten. „Kopf & Kragen“ im Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums versammelt mehr als hundert Münzporträts aus über 2400 Jahren. Weil Münzen täglich durch viele Hände gingen, war das Aussehen der Herrschenden darauf besonders wichtig. Ein Schwerpunkt führt in die italienische Renaissance, wo Kopfbedeckungen Rang, Bildung und politische Haltung verrieten. König Ludwig XII. etwa trägt auf seinen Mailänder Münzen einen modischen Hut samt französischer Lilienkrone.
Zuletzt geprüft am 14. September 2026.
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