Kunsthistorisches Museum Wien
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Das Kunsthistorische Museum Wien entstand zwischen 1871 und 1891 nach Plänen von Gottfried Semper und Karl von Hasenauer am Maria-Theresien-Platz und wurde 1891 von Kaiser Franz Joseph I. eröffnet. Es bewahrt die Sammlungen der Habsburger: die Gemäldegalerie mit Bruegel, Tizian, Raffael und Rubens, dazu die Kunstkammer, die Ägyptisch-Orientalische Sammlung, die Antikensammlung und das Münzkabinett.
„Im Museum“ hat sich hier vor allem einzelne Werke vorgenommen. Daniel Uchtmann erzählte vom „Turmbau zu Babel“, von Dürers kronenlosem Porträt Kaiser Maximilians I. und von Cellinis Saliera, vier Kilo Gold aus eingeschmolzenen Münzen. Rotraut Krall führte zu Bruegels „Jäger im Schnee“ und zu Kunstkammerstücken, die Staunen und Ordnungslust verbinden, etwa einem Silberbären mit verborgenem Trinkbecher.
Weitere Folgen galten Michaelina Wautiers Bacchanal im Rubenssaal, das man einer Frau jahrhundertelang nicht zutraute, und Tizians „Ecce Homo“, auf dem sich die halbe Welt des 16. Jahrhunderts versammelt. Falter-Chefredakteur Florian Klenk ging durch das Haus und riet, sich auf ein einziges Objekt zu beschränken; aus Uchtmanns Suche nach den sieben Todsünden außerhalb des Museums wurde ein zehnstündiges Hörbuch.
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