Worum es geht
Herbert Boeckl (1894 bis 1966) malte, der Bildhauer Hans Josephsohn (1920 bis 2012) modellierte in Gips – begegnet sind die beiden einander nie. Das Leopold Museum stellt ihre Menschenbilder nebeneinander. Beide verzichteten oft auf anatomische Details und vereinfachten die Figur radikal. Josephsohn trug den Gips mit den Händen auf und wieder ab, diese Spuren übertragen sich in die Bronzegüsse. Bei Boeckl bleiben Pinselstriche und das Sediment der Farbschichten sichtbar. Josephsohns stelenartige Figuren, Köpfe und Halbfiguren treffen auf Boeckls monumentale Figurendarstellungen.
Zuletzt geprüft am 14. September 2026.
Angaben ohne Gewähr. Bitte vor dem Besuch auf der Website des Hauses nachsehen.
Fehler gefunden? Schreib uns.
IM MUSEUM














































