Worum es geht
Kate Millett (1934–2017), Künstlerin, Aktivistin und Autorin des Klassikers „Sexual Politics“, schuf 1972 die Installation „Terminal Piece“. Das mumok macht sie zum Ausgangspunkt einer Sammlungsschau über fünf Ebenen: Rund 400 Werke aus dem eigenen Bestand treffen auf Leihgaben und neue Auftragsarbeiten, etwa von Joseph Beuys, Hans Haacke, Bruce Nauman, Rosemarie Trockel und Franz West. Leitgedanke ist der Standpunkt: „Wer beobachtet? Wer wird beobachtet?“ Den Prolog im Erdgeschoss gestaltet die Bühnenbildnerin Anna Viebrock, weitere Akte handeln von Widersprüchen zwischen politischen Idealen und gelebter Erfahrung, von Zeugenschaft und vom Apparat des Sehens.
Zuletzt geprüft am 14. September 2026.
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IM MUSEUM















































