Ausstellungen in Wien
29. September 2026 bis 18. April 2027
1. Innere Stadt
Weltmuseum Wien

Blutregen

Ein indonesischer Kris neben einer kugelsicheren Weste: Hier geht es auch darum, wie Menschen sich vor Gewalt schützen.

Blutregen
Kaiser Maximilians Weste mit Schusslöchern / François Aubert / um 1867 / Albumindruck / Weltmuseum Wien, Sammlung Richard Edmund Emanuel Kerschel-Kernegg / © KHM-Museumsverband, Weltmuseum Wien

Worum es geht

Um 1900 zeigen Fotografien Menschen in Afrika mit modernen Gewehren – in den ethnografischen Sammlungen liegen dagegen Bögen, Pfeile und Zeremonialwaffen. Von diesem Widerspruch geht „Blutregen“ im Weltmuseum Wien aus. Die Ausstellung erzählt vom Waffenhandel als Werkzeug kolonialer Macht: Die Kolonialmächte verboten vielerorts den Besitz von Feuerwaffen, die Menschen schmuggelten sie, bauten sie nach oder stellten sie selbst her. Historische Fotografien und Filme, Objekte aus der Sammlung und zeitgenössische Kunst stehen nebeneinander. Ein indonesischer Kris, ein Rosenkranz und eine kugelsichere Weste zeigen, wie Menschen versuchen, sich vor Gewalt zu schützen.

Im Museum · Der Podcast

Die Geschichten hinter den Objekten.

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Zuletzt geprüft am 28. September 2026.

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