Worum es geht
Um 1900 zeigen Fotografien Menschen in Afrika mit modernen Gewehren – in den ethnografischen Sammlungen liegen dagegen Bögen, Pfeile und Zeremonialwaffen. Von diesem Widerspruch geht „Blutregen“ im Weltmuseum Wien aus. Die Ausstellung erzählt vom Waffenhandel als Werkzeug kolonialer Macht: Die Kolonialmächte verboten vielerorts den Besitz von Feuerwaffen, die Menschen schmuggelten sie, bauten sie nach oder stellten sie selbst her. Historische Fotografien und Filme, Objekte aus der Sammlung und zeitgenössische Kunst stehen nebeneinander. Ein indonesischer Kris, ein Rosenkranz und eine kugelsichere Weste zeigen, wie Menschen versuchen, sich vor Gewalt zu schützen.
Zuletzt geprüft am 28. September 2026.
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IM MUSEUM















































