Naturhistorisches Museum Wien
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Das Naturhistorische Museum Wien steht am Burgring, im Zwillingsbau des gegenüberliegenden Kunsthistorischen Museums Wien nach Plänen von Gottfried Semper und Karl von Hasenauer. Seine Sammlungen sind über 250 Jahre gewachsen und umfassen rund 25 Millionen Objekte, von Mineralien und Meteoriten über prähistorische Funde bis zur Zoologie. Zum Haus gehört auch die Pathologisch-anatomische Sammlung im Narrenturm, einem Rundbau von 1784.
„Im Museum“ war hier oft dort unterwegs, wo das Publikum sonst nicht hinkommt. Christoph Hörweg holte aus 40.000 Spinnentieren den wenige Millimeter großen Zweihöcker-Spinnenfresser hervor, Silke Schweiger führte durch die herpetologische Sammlung mit mehr als 140.000 Amphibien und Reptilien in Alkohol, Iris Feichtinger zeigte Megalodon-Zähne aus dem Wiener Becken. Karina Grömer baute für eine römische Fibel einen Scheiterhaufen nach.
Dazu kamen Eduard Winters Präparate aus dem Narrenturm, der Film „Archiv der Zukunft“ von Jörg Burger im Gespräch mit Generaldirektorin Katrin Vohland, Stefanie Jovanovic-Kruspels Lesart des Hauses als Kunstwerk samt den 13 Frauen, die daran mitgeschrieben haben, und der Fälschungsskandal um den Biologen Paul Kammerer (1880–1926).
IM MUSEUM













