Technisches Museum Wien
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Das Technische Museum Wien wurde 1908 gegründet und 1918 an der Mariahilfer Straße eröffnet, unweit von Schönbrunn; den Grundstein legte Kaiser Franz Joseph I. im Jahr 1909. Die Sammlung reicht von Verkehr und Mobilität über Produktionstechnik und Werkstoffe bis zu Information und Kommunikation, Naturwissenschaften und Energie sowie Alltag und Gesellschaft. Technik erscheint hier nicht als Apparat für sich, sondern als Teil des Lebens, das sie verändert hat.
„Im Museum“ hat hier über zwanzig Geschichten aufgenommen, die meisten in der Rubrik Objekt. Otmar Moritsch führte zum Schreibautomaten von Friedrich von Knaus aus dem Jahr 1760, der über eine Stiftwalze programmiert wird, und zur Enigma. Anne-Katrin Ebert erklärte den Lohner-Porsche von 1900 und ein doppelsitziges Dreirad von 1890, mit dem das Radfahren in den Alltag kam.
Andere Folgen blieben näher an der Gegenwart: Christian Stadelmann zeigte historische Waschmaschinen in der Ausstellung „Künstliche Intelligenz?“ und eine Windel mit Sensoren, Ana Daldon eine Forscherin-Barbie aus „Wem gehört PINK?“. Dazu kamen der Paternoster, das Perpetuum mobile in der Eingangshalle, die Dampflokomotive 1210 und die drei Tierkostüme aus Pappmaché, mit denen 1984 gegen das Donaukraftwerk bei Hainburg protestiert wurde.
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